19-jährige Polin schrieb in Paris ohne Satzverlust Geschichte

Sie hatte wohl kaum jemand auf dem Zettel. Doch die erst 19-jährige Iga Swiatek krönte ihren gigantischen Lauf bei den French Open in Paris und schrieb Tennis-Geschichte. Die Polin ist dank des 6:4, 6:1-Triumphes im Finale gegen Australian Open-Champion Sofia Kenin die erste Spielerin seit Justine Henin, die ohne Satzverlust den Titel einsackte. Außerdem ist der Premiere-Titel für Swiatek der erste Grand-Slam-Sieg für Polen überhaupt und die Nummer 54 der Welt, die schlechteste platzierte Spielerin, die ein Major-Event für sich entscheiden konnte. Doch so weit hinten bleibt sie im Ranking natürlich nicht. Die 19-Jährige wird sogar einen Riesensprung auf Rang 17 machen.

Auf den Spuren von Nadal
„Ich weiß nicht, was hier passiert ist. Ich bin so glücklich. Und stolz, dass meine Familie hier sein konnte. Vor drei Jahren habe ich bei den Juniorinnen gewonnen, jetzt stehe ich hier. Danke euch allen, es war ein überragendes Finale“, freute sich die Neo-Grand-Slam-Siegerin. „Es ist einfach verrückt für mich. Ich habe jedes Jahr gesehen, wie Rafael Nadal hier die Trophäe in die Höhe gestemmt hat. Jetzt stehe ich selbst hier.“

Erneut deutsches Tennis-Märchen
Bereits zum zweiten Mal die Trophäe in den Pariser Hammer stammen durften überraschend die beiden Deutschen Kevin Krawietz und Andreas Mies. Die Titelverteidiger setzten sich im Endspiel gegen die kroatisch-brasilianischen-Paarung Mate Pavic/Bruno Soares mit 6:3 und 7:5 durch.

Foto: Instagram/Iga Swiatek (Screenshot)

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