2:1 nach 0:1 – Deutsche gewinnen auch gegen Ösis

Wikipedia / Davis Cup (Screenshot)

Länderkampf Deutschland gegen Österreich in Innsbruck! Es hätte eine echte Davis-Cup-Party werden können. Doch aufgrund des österreichweiten Lockdowns blieb die Olympiahalle bekanntlich menschenleer. Was wäre das für eine Stimmung gewesen, als Jurij Rodionov in seinem vierten Davis-Cup-Match seinen ersten Sieg einfuhr? Der 22-Jährige siegte nach einer bärenstarken Leistung überraschend klar gegen Dominik Koepfer mit 6:1, 7:5 und stellte auf 1:0 für Österreich. „Ich bin kurz vor dem Heulen“, konnte der in Nürnberg geborene Rodionov sein Glück gar nicht fassen. „Aber natürlich wäre es mit Zuschauern viel schöner.“ Die Burschen von Stefan Koubek schnupperten am ersten Sieg im sechsten Duell im „Bruderduell“.

Struff glich gegen Novak aus
Doch Dennis Novak war im Duell der beiden Nummer eins – wie auch schon zum Auftakt gegen Novak Djokovic – im Grunde chancenlos. Der Niederösterreicher musste sich gegen Jan-Lennard Struff mit 5:7 und 4:6 geschlagen geben. „Ich glaube, dass heute mehr drinnen gewesen wäre. Es war jetzt kein gutes, aber auch kein schlechtes Match von mir“, resümierte der Schützling von Günter Bresnik nach der Partie.

Vorhandfehler zum Abschied
Im alles entscheidenen Doppel wurden Kevin Krawietz und Tim Pütz wie schon gegen Serbien zum Matchwinner und sind damit hauptverantwortlich, dass sich Deutschland für das Viertelfinale qualifizieren konnte. Die erneut großartig aufspielenden Doppel-Spezialisten siegten gegen Oliver Marach und Philipp Oswald souverän mit 6:3, 6:4. Marach beendete sein wohl letztes Davis-Cup-Match mit einem Vorhandfehler. In insgesamt 18 Einsätzen holte der 41-jährige Steirer aber elf grandiose Siege für sein Land.

Foto: Wikipedia / Davis Cup (Screenshot)

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