6:0, 6:1 Klatsche: Federer demontiert Murray in 56 Minuten

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Was für eine Machtdemonstration von Roger Federer. Das dritte Gruppenspiel des Schweizers bei den ATP World Tour Finals in der Londoner O2-Arena gegen Lokalmatador Andy Murray war nach 24 Minuten gelaufen. Der Maestro demütigte seinen Gegenüber im ersten Durchgang und gewann diesen mit 6:0. Federer stand damit als Gruppensieger fest, der Schotte schied vorzeitig aus. Und auch im zweiten Satz konnte Murray nicht mithalten. Zwar brachte er beim Stand von 6:0, 5:0 seinen Aufschlag durch, doch bereits das anschließende Game brachte die Entscheidung. Der Eidgenosse erreichte damit bei seiner 13. Teilnahme bei den ATP World Tour Finals als klarer Gruppensieger zum zwölften Mal das Halbfinale und egalisierte damit den Rekord von Ivan Lendl.

Nishikori bei Debüt im Halbfinale

Murray hätte – um noch ins Halbfinale einzuziehen – die Partie gegen Federer in zwei Sätzen gewinnen müssen, weil sich zuvor der Japaner Kei Nishikori mit 4:6, 6:4 und 6:1 gegen Ersatzmann David Ferrer durchgesetzt hatte. Der Spanier sprang kurzfristig für Milos Raonic ein, der wegen eines Anrisses im Quadrizeps passen musste. Der Kanadier wollte zwar unbedingt an den Start gehen, sein Arzt riet ihm aber von einem Einsatz ab. Nishikori schaffte es somit bei seinem Debüt beim Turnier der besten Acht gleich ins Halbfinale.

Foto: Stefan Ruef

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