Publikumsmagnete Nadal und Delpo in London nicht dabei

Und jährlich grüßt das Murmeltier! Die ATP Finals und Superstar Rafael Nadal werden wohl keine Freund mehr. Der Spanier muss auch in diesem Jahr auf eine Teilnahme beim Saisonfinale der besten acht Spieler des Jahres verzichten. Nachdem die aktuelle Nummer zwei der Welt bereits in Paris-Bercy wegen einer Bauchmuskelzerrung absagen musste, gab der Mallorquiner wenige Stunden vor der Auslosung bekannt, dass er wegen einer Knöchelabsplitterung auch in London nicht spielen kann. Am Montag ließ sich der „Stier aus Manacor“ am rechten Fuß operieren. „Ich habe einen freien Gelenkkörper im Sprunggelenk. Da mir mein Bauchmuskel auch noch Probleme bereitet, nutzen wir den Zeitpunkt für die OP“, ließ der 32-Jährige seine Fans auf den sozialen Netzwerken wissen, kündigte aber gleichzeitig auch an, „zum Start der nächsten Saison wieder in perfektem Zustand“ sein zu wollen.

Bei neun von zwölf Turnieren abgesagt

Die Absagen-Serie von Nadal auf Hartplätzen in dieser Saison nimmt ungeahnten Dimensionen an: Von den insgesamt zwölf Events, für die der elffache French Open-Sieger 2018 genannt hatte, sagte er bei neun Events ab und gab bei den Australian Open und den US Open auf. Lediglich in Toronto holte der Spanier den Titel.

Zwei Finalteilnahmen, viele Enttäuschungen

Und auch die Misere bei den ATP Finals in London ist nicht zu übersehen. 2009 und 2011 schied der Favorit bereits in der Vorrunde aus. 2012 (Knieverletzung), 2014 (Blinddarmentzündung) und 2016 (Knieverletzung) verzichtete der Sandplatz-König trotz Qualifikation auf eine Teilnahme. 2017 gab Nadal nach eine Auftaktniederlage gegen David Goffin auf. 2015 war im Halbfinale gegen Novak Djokovic Endstation. Zwei Mal schaffte es der Iberer immerhin ins Finale, 2013 ging er aber gegen Djokovic unter, 2010 verlor er gegen Roger Federer.

Auch „Delpo“ in London nicht dabei

Doch Nadal ist nicht der einzige Publikumsmagnet, der in in O2-Arena nicht aufschlagen wird. Auch der Argentinier Juan Martin Del Potro muss wie erwartet wegen einer gebrochenen Kniescheibe auf das Saisonfinale verzichten.

Thiem trifft auf Federer, Nishikori, Anderson

Des einen Leid der andern Freud: Für Nadal geht US-Boy John Isner ins Renner. Für „Delpo“ kommt der Japaner Kei Nishikori zum Handkuss. Aufschlagriese Isner bekommt es übrigens mit Novak Djokovic, Alexander Zverev und Marin Cilic zu tun. Nishikori wurde von Boris Becker in die Gruppe mit Roger Federer, Kevin Anderson und Dominic Thiem gelost.

Foto: Samuel Thurner

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