Acht Jahre Haft nach brutaler Messer-Attacke auf Kvitova

Petra Kvitova Stuttgart Foto: Samuel Thurner

In Miami könnte Petra Kvitova endlich den Tennis-Thron besteigen und das Comeback nach der feigen Messer-Attacke endgültig krönen. Dabei war der Weg zurück in die absolute Weltspitze für die zweifache Wimbledon-Siegerin lang.

Nur knapp 180 Euro Beute
Nach dem brutalen Überfall im Dezember 2016 hing ihre Karriere am seidenen Faden. In ihrer Heimatstadt Prostejov wurde Kvitova von einem Einbrecher in ihren eigenen vier Wänden mit einem Messer attackiert und schwer verletzt. Es war purer Zufall, dass der Ganove sie heimgesucht hat. Mit einer Beute von nur rund 5000 tschechischen Kronen – etwa 180 Euro – machte sich der damals Unbekannte aus dem Staub. „Beim Versuch mich zu verteidigen, wurde ich an meiner linken Schlaghand verletzt. Ich bin erschüttert, aber glücklich am Leben zu sein. Die Verletzung ist ernst. Aber ihr wisst, dass ich stark bin“, schrieb die Tschechin nach der grausamen Tat via Facebook an ihre Fans. Ärzte fürchteten sogar, Finger amputieren zu müssen. Fünf Monate musste Kvitova pausieren. Doch sie kämpfte sich zurück.

Nach anonymen Hinweis festgenommen
Doch dann konnte die Linkshänderin aufatmen. Nach einem anonymen Hinweis wurde Radim Z. festgenommen. Nun musste sich der 33-Jährige, der sich damals als Installateur ausgab, in Brno vor Gericht verantworten und wurde – nicht rechtskräftig – zu acht Jahren Haft verurteilt.

Foto: Samuel Thurner

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