Alex Zverev holt sich Krachlederne und Flitzer in München

Er hat es angekündigt und er hat es wahr gemacht. Alexander Zverev hat sein erstes Turnier in Deutschland gewonnen. Im Finale der BMW Open in München siegte der Lokalmatador gegen den Argentinier Guido Pella mit 6:4 und 6:3.

„Etwas ganz besonderes“

Zu Beginn des Matches fühlte sich Zverev gar nicht wohl gegen den argentinischen Qualifikanten, der für viele überraschend in der bayerischen Landeshauptstadt ins Finale gekommen war. Schnell lag Zverev mit einem Break zurück, konnte sich gegen Ende des ersten Satzes aber enorm steigern, spielte sehr druckvoll und holte sich den ersten Durchgang nach 36 Minuten mit 6:4. Im zweiten Satz war Zverev dann nicht mehr aufzuhalten, nahm Pella gleich den ersten Aufschlag ab und verwandelte nach einer Stunde und zwölf Minuten seinen ersten Matchball. Mehrfach hatte Alexander Zverev während der Woche betont, wie schön es wäre sein erstes Turnier in Deutschland zu gewinnen, „das wäre etwas ganz Besonderes“, hatte er gesagt. Nach dem großen Sieg, seinem dritten auf der ATP-Tour, bedankte er sich bei den Sponsoren, den Zuschauern, seinem Gegner, seinem Team und ganz besonders bei seinem Vater Alexander: „Er hat mit mir trainiert, seit ich ganz klein war, ohne ihn wäre das alles nicht möglich gewesen.“ Freudestrahlend schlüpfte Zverev danach in die „Lederhosn“ aus dem Hause Meindl – den Preis für den Sieger beim härtesten Sandplatzturnier der Welt, überreicht durch Veranstalter Michael Mronz. Wie sehr ihm das Siegerfahrzeug, ein BMW i8, gefallen würde, hatte der jüngere der beiden Zverev-Brüder schon während der Woche gesagt. Selbstverständlich drehte er gleich noch auf dem Center Court eine Runde. Eine gelungene Woche für Alexander Zverev, für den es auch in der Weltrangliste nach oben geht – auf Platz Nummer 17.

Foto: Gettyimages/BMW Open by FWU

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