„Als Profi muss man auf Big Macs schon mal verzichten“

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Während sich einige in der Qualifikation noch um einen Platz im Hauptfeld „stritten“, hatten die Stars des Generali Ladies Linz am Montag noch Zeit sich zu akklimatisieren. Lucie Safarova, die Nummer eins des Turniers, konnte – von vielen unerkannt – zu den Trainingsplätzen schlendern und sich von ihrem Coach noch einmal den Feinschliff holen. Zu diesem Zeitpunkt war Caroline Wozniacki, der heimliche Star des Jubiläumstuniers, noch gar nicht in Österreich gelandet. Doch die Players Party ließ sich auch die Dänin nicht entgehen.

Junge Talente füllten am ersten Tag die Halle

Untertags war die TipsArena am ersten Turniertag schon prächtig gefüllt. Vor allem Jugendliche freuten sich im Zuge des Raiffeisen Club OÖ Talente Tags auf einen abwechslungsreichen Nachmittag mit Spitzentennis. Und dabei kamen die jungen Sportler – egal ob Tennisspieler, Fußballer, Basketballer oder Eishockeycracks – den Profis ziemlich nahe. Zumindest zwei davon: Sie durften nämlich bei einer Pressekonferenz unter anderen mit Österreichs Jungstar Barbara Haas (19) und der Deutschen Annika Beck (21) auf dem Showcourt hautnah mit dabei sein und sogar einige Fragen stellen.

„Auch an Feiertagen wird trainiert“

Die jungen Talente erfuhren dabei so einiges: Begonnen mit dem Tennis haben beide im Vorschulalter: Beck mit zarten fünf Jahren, Haas ein Jahr später. Sowohl die Lokalmatadorin als auch die Deutsche trainieren sechs Tage in der Woche. Auf Feiertage wird nur selten Rücksicht genommen.

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Von Verletzungen blieben beide bisher zum Glück weitgehend verschont: „Ich hatte lediglich einen Muskelfaserriss zu beklagen“, meinte Beck, die im Gegensatz zu ihrer Konkurrentin sehr viel Wert auf die Schule legte. „Ich habe das Abitur gemacht und möchte nach meiner Karriere studieren. Dem Sport möchte ich dabei treu bleiben. Sport-Medizin wäre mein Ding“, so die aktuelle Nummer 41 der Welt. In den Worten von Haas hörte man hingegen ein kleinwenig Wehmut, dass sie sich nach der Pflichtschule voll auf Tennis konzentriert hat und die Schule abgebrochen hat. „Aber vielleicht kann ich die Matura nach meiner Karriere ja nachholen.“ Und wie schaut es mit Ernährung aus: „Ich liebe Süßes. Aber man muss schon etwas aufpassen“, schmunzelte die Oberösterreicherin. Und Beck gab ihr recht: „Man sollte schon ab und zu auf einen Big Mac verzichten.“

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Fotos: Samuel Thurner

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