„Altmeister“ Melzer sorgt in Wien für Riesen-Sensation

Juergen Melzer (AUT), (Erste Bank Open 2016 in der Wiener Stadthalle); Copyright: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Martin Steiger, 25.10.2016 Die Fotos sind zur redaktionellen Verwendung fuer die mediale Ankuendigung bzw. Berichterstattung ueber die Erste Bank Open 2016 in der Erste Bank Wiener Stadthalle freigegeben und stehen unter Angabe der Quelle und Urheberrechte (Copyright: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Name des Fotografen/Fotografin) ausschliesslich fuer diesen Zweck honorarfrei zur Verfuegung.

Die Auslosung für die erste Runde bei den Erste Bank Open in der Wiener Stadthalle verlief für Jürgen Melzer nicht unbedingt nach Wunsch. Mit dem Spanier Roberto Bautista Agut, der Nummer vier des Turniers, zog der Routinier einen harten Brocken und eine schier unüberwindbare Hürde. Doch der Wien-Sieger von 2009 und 2010 zwang den Spanier sensationell in die Knie und besiegte den Weltranglisten-14. mit 6:3, 7:5.

„Matchball ist super aufgegangen“

Mit einer sowohl spielerisch als auch kämpferisch grandiosen Leistung riss der frühere Weltranglisten-Achte die Besucher zu wahren Begeisterungsstürmen hin. „Genau deswegen habe ich alles für das Comeback getan“, strahlte Melzer, der nach langer Pause wegen einer Schulteroperation derzeit im ATP-Ranking nur auf Platz 417 zu finden ist und in Wien nur dank einer Wildcard im Hauptfeld aufschlagen darf. „Mein Matchplan ist super aufgegangen. Ich denke, ich habe verdient gewonnen. Es war ein super Gefühl da draußen, jetzt freue ich mich schon auf mein nächstes Match.“ In diesem trifft der Niederösterreicher entweder auf den Italiener Fabio Fognini oder auf Albert Ramos-Vinolas aus Spanien: „Ich kann mit meinem Ranking ja nicht jede Woche vor so vielen Zuschauern antreten. Die Atmosphäre wird auch am Donnerstag wieder großartig sein, und ich habe gegen beide eine positive Bilanz“, stellte Melzer fest. Gegen Ramos-Vinolas hat er 2013 in Miami auf Hartplatz das bisher einzige Duell gewonnen, und auch gegen Fognini ist die Bilanz des Niederösterreichers mit drei Siegen auf drei verschiedenen Belägen (2010 in Auckland auf Hartplatz, 2011 in Hamburg auf Sand und 2013 in Wimbledon auf Rasen) makellos.

Foto: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Martin Steiger

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