Altmeister und Youngster mit Auftaktsiegen in London

Wie eigentlich von vielen erwartet, starteten die ATP World Tour Finals in der Londoner O2-Arena. Zum Auftakt setzte sich Roger Federer gegen den US-Boy Jack Sock relativ klar mit 6:4 und 7:6 (4) durch. Der Altmeister aus der Schweiz legte dabei los wie die Feuerwehr und kaufte dem Premieren-Teilnehmer beim Saisonfinale der besten Acht gleich zu Beginn den Schneid ab. Zu null wurde der Amerikaner vom 19-fachen Grand-Slam-Champion gebreakt. Und Federer brauchte diesen Vorsprung im ersten Satz auch ins Ziel.

Federer bei ATP Finals vor 14. Halbfinaleinzug

Im zweiten Durchgang hielt Sock vor rund 20.000 Zuschauern lange mit, wehrte fünf Breakbälle ab und rettete sich ins Tiebreak. In diesem demonstrierte der Eidgenosse allerdings wieder seine Stärke und fuhr somit den ersten Sieg in der Gruppe „Boris Becker“ ein. Dank des Auftaktsieges spricht vieles bereits jetzt dafür, dass Federer zum 14. Mal das Halbfinale der ATP Finals erreicht – lediglich 2008 scheiterte er bereits in der Vorrunde. Zehn Mal stand der „Maestro“ übrigens im Finale und holte sechs Titel.

Zverev zeigte Nervenstärke

Die zweite Auftaktpartie der Gruppe wurde zu einer knappen Angelegenheit. Am Ende demonstrierte der erst 20-jährige Alexander Zverev seine Nervenstärkte. Der Deutsche setzte sich gegen den Kroaten Marin Cilic mit 6:4, 3:6 und 6:4 durch. Dabei lag er im Entscheidungssatz bereits mit einem Break im Rückstand. Am Dienstag trifft der Youngster nun im Duell der beiden Auftaktsieger auf Roger Federer.

Fotos: Samuel Thurner

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