Andy Murray – ein vielbeschäftigter Star in Wien

Erste Bank Open 2014

Andy Murray, der Olympiasieger 2012 und Wimbledon-Champion 2013, präsentiert sich beim ATP Turnier in Wien als „Superstar zum Anfassen“. Bei einer öffentlich zugänglichen Pressekonferenz mit anschließender Autogrammstunde beantwortete der Schotte ausführlich alle Fragen, schrieb fleißig Autogramme und half seinen Fans sogar dabei, das richtige Motiv für ein Selfie mit ihm zu finden. Murray ist mit einem klaren Ziel zu den Erste Bank Open in die Wiener Stadthalle gekommen: „Ich werde versuchen, mein bestes Tennis zu spielen. Wenn mir das gelingt, habe ich sicher eine gute Möglichkeit, das Turnier auch zu gewinnen. Aber das Feld ist stark und der Belag ziemlich schnell. Bei solchen Bedingungen entscheiden oft nur wenige Punkte über den Ausgang eines Matches“, erklärt der Weltranglisten-Zehnte.

Schotte ist von Österreichs Hauptstadt begeistert

In Wien fühlt sich der Schotte, der am Montagnachmittag in Österreich eingetroffen ist, sehr wohl: „Die Stadt ist beeindruckend.“ Den Dienstagnachmittag nütze er zu einer Sightseeing-Tour durch die Wiener Innenstadt. Murray war von den Sehenswürdigkeiten begeistert: „Ich habe ja schon viel über Wien gehört, aber die Stadt übertrifft sogar noch meine Erwartungen. Auf dem Weg zum Abendessen bin ich an der Oper und noch einigen anderen Sehenswürdigkeiten vorbeispaziert. Ich hoffe, dass ich noch einige Tage hier bin, um noch mehr zu sehen“, sagte der Gewinner von 29 ATP-Turnieren. Auch einem Stück Sachertorte konnte der 27-Jährige im Café Sacher nicht widerstehen.

Erste Bank Open 201414.10.2014

Auch ein kurze Trainingssession im Tennisclub La Ville mit dem erst 17-jährigen Nico Langmann, Zukunftshoffnung des Österreichischen Rollstuhltennis, ließ sich Murray nicht nehmen. „Ich glaub so nervös war ich noch nie in meinem Leben 😀 Echt eine Wahnsinns Erfahrung“, schrieb der junge Österreicher auf seiner Facebook-Seite.

Auftaktmatch gegen Aufschlagkanone Pospisil

Murray steigt am Donnerstag gegen den Kanadier Vasek Pospisil in das Turnier ein. „Ich habe noch nie gegen ihn gespielt, aber vor drei Wochen in China einmal mit ihm trainiert. Er hat hier in seinem ersten Match 27 Asse serviert, also werde ich gut retournieren müssen“, weiß Murray über die Aufschlagstärke seines Kontrahenten Bescheid. Der Schotte kämpft in Wien auch um einen Startplatz bei den am 9. November beginnenden ATP World Tour Finals in London. „Die Teilnahme dort ist immer ein großes Ziel, aber jetzt geht es einmal darum, die letzten zwei, drei Turniere vor den Finals gut zu spielen. Klar würde ich mich freuen, es nach London zu schaffen“, so der Brite. Bleibt für seine Fans zu hoffen, dass ihm seine Verpflichtungen, Pressetermine und sonstigen aufregenden Abenteuer nicht zu viel vor dem Turnier waren.

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Fotos: e-motion/zolles.com, e-motion/Bildagentur Zolles KG/Christian Hofer, facebook/Nico Langmann (Screenshot)

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