Andy Murray fehlt nur noch ein Sieg zur Nummer eins

Andy Murray/GBR (Erste Bank Open 2016 in der Wiener Stadthalle); Copyright: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Christian Hofer, 27.10.2016 Die Fotos sind zur redaktionellen Verwendung fuer die mediale Ankuendigung bzw. Berichterstattung ueber die Erste Bank Open 2016 in der Erste Bank Wiener Stadthalle freigegeben und stehen unter Angabe der Quelle und Urheberrechte (Copyright: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Name des Fotografen/Fotografin) ausschliesslich fuer diesen Zweck honorarfrei zur Verfuegung.

Novak Djokovic muss nun ordentlich um seinen Tennisthron zittern. Der Serbe verlor im Viertelfinale des Millionenturniers von Paris-Bercy nach 14 Siegen erstmals gegen seinen Lieblingsgegner Marin Cilic mit 4:6, 6:7 (2) und macht damit den Weg frei für Andy Murray.

Djokovic verpasste Satzausgleich gegen Cilic

Dabei schlug der (Noch)-Weltranglisten-Erste im zweiten Durchgang bereits beim Stand von 5:4 auf den Satzausgleich auf, musste allerdings mit zwei Doppelfehlern in Serie das Rebreak hinnehmen. Bei 5:6 konnte der „Djoker“ zwar noch zwei Matchbälle abwehren und sich ins Tiebreak retten, doch in diesem war der Kroate einfach besser.

Schotte musste gegen Berdych hart kämpfen

Nun ist Djokovic auf Schützenhilfe von Milos Raonic angewiesen. Denn gewinnt Murray das Halbfinale gegen den Kanadier, ist der Schotte erstmals die Nummer eins der Welt. Dabei hätte der Schützling von Ivan Lendl auch überraschend im Viertelfinale gegen Tomas Berdych die Segel streichen können. Der Tscheche führte im Tiebreak des ersten Satzes bereits mit 6:1, vergeigte allerdings fünf Satzbälle in Serie sowie zwei weitere Chancen um Durchgang eins zu gewinnen und gab den Satz noch aus der Hand. Im zweiten Satz gelang Murray zwar gleich zu Beginn das Break, Berdych schaffte allerdings in letzter Sekunde noch einmal das Rebreak zum 5:5-Ausgleich. Er gab seinen Aufschlag allerdings mit zwei Doppelfehlern gleich im Anschluss wieder ab und musste nach exakt zwei Stunden mit 6:7 (9), 5:7 den Platz als Verlierer verlassen. Berdych hat damit auch seine Chance auf das letzte Ticket für die ATP-Finals in London vergeben. Wien-Sieger Murray, der seit seinem Viertelfinal-Aus bei den US Open gegen Kei Nishikori Mitte September kein Match mehr verloren hat, in Peking, Shanghai sowie Wien die Titel holte und seit nunmehr 18 (!) Spielen in Serie ungeschlagen ist, fehlt damit nur noch ein Sieg auf den Tennisthron.

Foto: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Christian Hofer

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