Andy Murray holt sich nach 2014 den zweiten Wien-Sieg

Siegerehrung Einzel: Andy Murray/GBR (Erste Bank Open 2016 in der Wiener Stadthalle); Copyright: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Christian Hofer, 30.10.2016 Die Fotos sind zur redaktionellen Verwendung fuer die mediale Ankuendigung bzw. Berichterstattung ueber die Erste Bank Open 2016 in der Erste Bank Wiener Stadthalle freigegeben und stehen unter Angabe der Quelle und Urheberrechte (Copyright: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Name des Fotografen/Fotografin) ausschliesslich fuer diesen Zweck honorarfrei zur Verfuegung.

Der große Triumphator der Erste Bank Open heißt Andy Murray! Der Weltranglisten-Zweite besiegte in der Wiener Stadthalle im Finale vor 7250 Zuschauern den Franzosen Jo-Wilfried Tsonga nach einer Stunde und 50 Minuten mit 6:3, 7:6 (6). Mit dem zweiten Turniererfolg in Wien nach 2014 sicherte sich der Schotte neben dem Siegerscheck in Höhe von 428.800 Euro auch 500 Weltranglisten-Punkte. Mit diesem Triumph hat der nunmehr siebenfache Saisonsieger auch seine Chancen gewahrt, in naher Zukunft den Serben Novak Djokovic als Nummer eins der Weltrangliste abzulösen.

„Tennis-Ali“ Tsonga hielt dagegen

Murray erwischte im Endspiel mit einem früheren Break zum 2:0 einen optimalen Start und spielte in weiterer Folge den ersten Satz souverän nach Hause. Als der Favorit auch gleich im ersten Game des zweiten Durchgangs den Aufschlag seines Gegners durchbrach, schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. Doch nachdem Tsonga beim Stand von 1:3 mit der Abwehr von drei Breakbällen einen weiteren Aufschlagverlust verhindern konnte, war der Franzose mit dem Break zum 4:4 plötzlich wieder im Spiel. Der zweite Satz ging ins Tiebreak, das Murray mit 8:6 für sich entschied. Der Brite verwertete mit einem Ass gleich den ersten Matchball und machte damit seinen 42. ATP-Turniersieg perfekt.

Am Ende wurde es knapp

„Seit fünf Monaten spiele ich das beste Tennis meines Lebens. Es war heute wieder ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung Nummer eins, aber es ist noch immer ein weiter Weg. Ich muss weiter arbeiten und mich weiter konzentrieren“, sagte Murray, um dann näher auf das Match einzugehen. „Nach der 3:1-40/0-Führung war ich vielleicht ein bisschen zu nachlässig. Er hat dann auch aggressiver gespielt und gute Schläge gezeigt. Das Tiebreak war dann auf sehr hohem Niveau und sehr knapp.“ Ganz ähnlich fiel die Analyse von „Tennis-Ali“ Tsonga aus, der in den direkten Duellen mit Murray nun mit 2:14 zurückliegt. „In der zweiten Hälfte des zweiten Satzes bin ich besser hineingekommen, am Ende war es eng. Ich habe bis zuletzt gekämpft und kann mit meinem Abschneiden in Wien zufrieden sein“, so Tsonga.

Foto: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Christian Hofier

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