Asien-Trauma überwunden: Thiem wird zum „China-Kracher“

Bei drei Antreten in Peking musste Dominic Thiem stets gleich nach dem Auftaktmatch wieder die Koffer packen. Zwei Siegen standen beim so genannten „Asien Swing“, also den Turnieren in Peking und Shanghai, zehn Niederlagen in der Bilanz gegenüber. Doch von einem Asien-Trauma kann man bei Österreichs Nummer eins nun nicht mehr sprechen.

Riesen-Trophäe für Massu-Schützling
Denn in den vergangenen sieben Tagen feierte die Nummer fünf der Welt bei den China Open fünf Siege in Serie und durfte einen seiner bisher wohl größten Sieger-Trophäen in die Höhe stemmen. Im Endspiel besiegte Thiem Stefanos Tsitsipas mit 3:6, 6:4 und 6:1.

Vierter Turniersieg im Jahr 2019
Dabei sah zunächst alles danach aus, als würde der Grieche sein erstes 500er-Turnier gewinnen. Dieser lag nämlich mit Satz und Break in Front. Doch plötzlich drehte der Schützling von Nicolas Massu in einem phasenweise hochklassigen Endspiel richtig auf. Vor allem im dritten Satz zeigte der Lichtenwörther seinem fünf Jahre jüngeren Gegner klar die Grenzen auf und marschierte zu seinem insgesamt 15. Turniersieg – seinem vierten in dieser Saison.

Foto: Samuel Thurner

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