Auch Gerald Melzer und „Kohli“ kämpften sich in Kitz weiter

6:4, 5:4 und 30:15: Doch dann hämmerte Gerald Melzer bei seinem Auftaktmatch gegen den Argentinier Carlos Berlocq eine Vorhand von der T-Linie ins Netz, kassierte das Rebreak und gab den zweiten Satz noch ab. Der Österreicher, der wie Sensationsmann Sebastian Ofner dank einer Wildcard in der Gamsstadt im Hauptbewerb aufschlagen darf, hätte es sich wesentlich nerven- und körperschonender machen können. Doch der jüngere Bruder von Jürgen Melzer zeigte auch Kämpfer-Qualitäten und zog nach zwei Stunden und 17 Minuten und einem 6:4, 5:7 und 6:3-Sieg doch noch in die zweite Runde ein. „Ich bin kurz nervös geworden, aber zum Glück ist alles gut ausgegangen. Ich wollte aber besser spielen.“ Vor allem nach dem letztjährigen Einzug ins Semifinale sind seine eigenen Erwartungen am Fuße des Hahnenkamms gestiegen – auch wenn die bisherige Saison „eine Katastrophe war“. Und auch das Achtelfinale ist keine unlösbare Aufgabe. Wartet mit dem Kolumbianer Santiago Giraldo doch ein Qualifikant um den Einzug ins Viertelfinale.

In das möchte auch Wahl-Kitzbüheler Philipp Kohlschreiber einziehen. Doch der Deutsche hat mit dem an Nummer sieben gesetzten Tschechen Jiri Vesely mit Sicherheit einen schweren Brocken aus dem Weg zu räumen, zumal „Kohli“ den Argentinier Facundo Bagnis zwar in Drei-Sätzen niederringen konnte, dabei aber nach seiner Aufgabe im Halbfinale von Hamburg nicht immer ganz fit wirkte.

Fotos: GEPA pictures/ Andreas Pranter

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