Auch Nadal durfte dank Ausnahmeregelung „legal dopen“

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Nach den beiden Williams-Schwestern Serena und Venus sowie der Tschechin Petra Kvitova stellt die Hacker-Gruppe „Fancy Bear“ nun auch Rafael Nadal an den Doping-Pranger. Denn nachdem bereits in drei Tranchen brisante WADA-Dokumente von dutzenden Spitzensportlern online gestellt wurden, kann man nun auch medizinische Berichte und Ausnahmebewilligungen der ehemaligen Nummer eins der Welt aus Spanien nachlesen. So durfte der „Stier von Manacor“ im Jahr 2012 etwa einer Woche lang ein Kortison-Präparat spritzen.

„Sport muss transparent werden“

„Das sind keine Nachrichten, das ist Hetze. Wenn man nach der Genehmigung fragt, um etwas aus therapeutischen Gründen zu nehmen, und die WADA es einem erlaubt, tut man nichts Verbotenes“, wird der erzürnte Nadal von spanischen Medien zitiert. Der 14-fache Grand-Slam-Champion geht sogar in die Offensive: „Es würde den Sportlern, Fans und Medien entgegenkommen, wenn die Öffentlichkeit von jedem Dopingtest informiert würde und zwei Wochen später die Ergebnisse bekannt gegeben werden. Dies würde das Problem beenden. Der Sport muss total transparent werden. Das sage ich schon seit Jahren.“

Foto: Samuel Thurner

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