Auf Thiem warten in Wien drei Halbfinalisten der US Open

„Es ist wie ein Déjà vu – ich staune jedes Jahr aufs Neue, wie stark das Turnier in Wien besetzt ist“, lautete die spontane Reaktion von Dominic Thiem, als er einen ersten Blick auf das Starterfeld der Erste Bank Open 2019 warf. Neben dem österreichischen Superstar, der aktuellen Nummer fünf der Weltrangliste, werden mit den beiden Russen Daniil Medvedev und Karen Khachanov sowie dem japanischen Vorjahresfinalisten Kei Nishikori gleich vier Top-Ten-Asse beim Tennis-Spektakel vom 19. bis 27. Oktober in der Wiener Stadthalle aufschlagen. Und noch ein Faktum ist imponierend: Mit Medvedev, dem italienischen Shooting-Star Matteo Berrettini und dem Bulgaren Grigor Dimitrov kommen gleich drei der vier Halbfinalisten der diesjährigen US Open zu dem mit 2.443.810 Euro dotierten ATP-500-Turnier.

Dienstag ist „THIEMstag“
a nicht weniger als acht „Hochkaräter“ aus dem Kreis der Top 16 für Wien genannt haben, kommen so klingende Namen wie der US-Open-Triumphator 2009 und Wien-Sieger 2012, Juan-Martin Del Potro, das australische „Enfant terrible“ Nick Kyrgios, die kanadischen Jungstars Felix Auger-Aliassime und Denis Shapovalov oder der Wien-Sieger 2017, Lucas Pouille, nach aktuellem Stand nicht in den Genuss einer Setzung. „Damit kann es in der ersten Runde zu einer Partie kommen, die bei anderen Turnieren jederzeit ein Finale sein kann“, betont Thiem, der einmal mehr an dem nach ihm benannten THIEMstag (Dienstag, 22. Oktober) in das Turnier starten wird und für sein „Heimspiel“ schon jetzt voll motiviert ist: „Es ist unglaublich, für welch großartige Stimmung die Fans Jahr für Jahr in der Wiener Stadthalle sorgen. Darauf sprechen mich auch viele Spieler immer wieder an. Ich werde daher alles unternehmen, um diese einzigartige Atmosphäre möglichst lange genießen zu können“, hat sich Thiem vorgenommen.

„Top-Namen an jedem Tag“
Turnierdirektor Herwig Straka, seit Mai dieses Jahres auch Thiem-Manager, hat wieder ganze Arbeit geleistet, um den heimischen Tennisfans ein erstklassiges Teilnehmerfeld zu präsentieren: „Es ist eine perfekte Mischung, oder um einen Wiener Ausdruck zu verwenden: Es ist eine Melange aus sehr guten Namen, die gerade am Höhepunkt ihrer Karriere sind und daher auch für das Publikum sehr attraktiv sind sowie der nächsten Generation an Stars – und das alles gespickt mit österreichischen Spielern, wobei sich das Interesse aus heimischer Sicht natürlich sehr stark auf Dominic konzentriert. Es sind an jedem Tag Spieler am Platz, die man aus der internationalen Berichterstattung kennt. Wenn man als Zuschauer zu den Erste Bank Open kommt, weiß man, dass man immer Top-Namen sehen wird – egal an welchem Tag“, erklärt Straka.

Foto: Bildagentur Zolles KG

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