Aus Fluch wird Liebe: Thiem biegt in Kanada auch Cilic

Die Reise nach Kanada hätte sich Dominic Thiem in den vergangenen Jahren sparen können. Fünf Mal musste Österreichs Nummer eins beim Rogers Cup (entweder in Toronto oder in Montreal) nach dem Auftaktmatch gleich wieder die Koffer packen.

Selbstvertrauen nach Kitz-Triumph
Der Heimsieg in Kitzbühel scheint die Nummer vier der Welt allerdings zu beflügeln. Denn der „Kanada-Fluch“ ist gebrochen. Nach dem 6:4, 3:6, 6:3-Auftakt-Triumph gegen Lokalmatador Denis Shapovalov, konnte Thiem im Achtelfinale auch Marin Cilic in die Knie zwingen.

Neun Breakchancen abgewehrt
Doch der US-Open-Sieger von 2014 verlangte Thiem alles ab. Der Schützling von Nicolas Massu musste nicht weniger als neun Breakbälle abwehren. „Es war ein hartes Match“, erklärte der nach Rafael Nadal an Nummer zwei gesetzte Lichtenwörther. „Ich habe viel Slice gespielt, das hat gut funktioniert.“ Bei den Breakchancen ging Thiem mit Serve and Volley meist in die Offensive. „Das ist normalerweise nicht meine bevorzugte Taktik. Ich bin aber sehr glücklich, dass ich alle neun Breakbälle abgewehrt habe. Das war der Schlüssel zum Sieg.“ Nach einer Stunde und 53 Minuten verwertete der Niederösterreicher seinen vierten Matchball zum 7:6 (7) und 6:4.

Nun wartet Nummer neun der Welt
Im Viertelfinale wartet auf Thiem nun der Weltranglisten-Neunte Daniil Medvedev. Der Russe besiegte im Parallelmatch den Chilenen Christian Garin glatt mit 6:3, 6:3.

Foto: Samuel Thurner

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