Aus für „Erfolgsdoppel“ Thiem/Bresnik nach über 15 Jahren

An der Cote d’Azur beginnt die Lieblingssaison für Dominic Thiem. Beim Millionen-Turnier in Monte Carlo schlägt Österreichs Nummer eins – wie viele andere – erstmals in diesem Jahr auf Sand auf. Doch der Auftakt wird kein Honigschlecken. Nach Freilos in Runde eins trifft der Lichtenwörther auf den Slowaken Martin Klizan. Und dieser konnte Thiem bei vier Duellen drei Mal in die Knie zwingen. Zwei davon – ausgerechnet beim Heimturnier in Kitzbühel – fanden sogar auf Sand statt. Doch nicht nur der Auftaktgegner, sondern auch eine fehlende Bezugsperson in der Spielerbox könnte dem rot-weiß-roten Superstar Kopfzerbrechen bereiten. Monte Carlo ist nämlich das erste Turnier nach der mehr oder weniger offiziellen Trennung von Coach Günter Bresnik. In der Box werden Neo-Coach Nicolas Massu sowie Fitnesscoach Duglas Cordero und Physio Alex Stober sitzen.

„Rückkehr ist ausgeschlossen“
„Für mich ist es kein Neuanfang. Die Situation war in Rio de Janeiro schon genauso, wie es jetzt ist, nur hat es damals halt die Öffentlichkeit nicht gewusst, damals habe nur ich es gewusst“, beschwichtigte Thiem im Zuge des Sandplatz-Klassikers. „Tennismäßig ist eine Trennung da, das ist definitiv“, betonte der 25-Jährige. Er fühle sich sehr wohl so, wie es jetzt ist. „Mir taugen die Trainings, mir taugen die Matches. Das war nicht immer der Fall in den vergangenen zwei, drei Jahren. Viele Sachen machen einfach wieder viel mehr Spaß, als es schon der Fall war. Ich habe alles richtig gemacht“, erklärt Thiem, der eine Rückkehr zu Bresnik ausschließt, auch wenn es mit Massu nicht so klappen würde, wie gewünscht.

„Einige Dinge anders vorgestellt“
Doch was hat schlussendlich zum Bruch zwischen Thiem und Bresnik geführt? „Es gab keinen speziellen Vorfall“, wird der Ex-Schützling von verschiedenen Medien zitiert. Es sei einfach die Summe mehrerer Faktoren gewesen, eine negative Entwicklung. „Es hat einige Dinge gegeben, die ich mir anders vorgestellt habe.“ Dennoch verspürt Thiem „große Dankbarkeit“ gegenüber seinem Langzeitcoach. „Er hat mir unglaubliche Schläge beigebracht. Und ich wäre ohne ihn nicht da, wo ich jetzt bin“, so die Nummer fünf der Welt. „Ich hoffe natürlich, dass er bei mir im Team bleibt.“

Auch Freundin Kiki mit neuem Coach
Doch nicht nur bei Thiem, sondern auch bei seiner Herzensdame Kiki Mladenovic hat sich in Sachen Trainerfrage einiges getan. Nach ersten Gerüchten gab die Französin über soziale Medien bekannt, dass sie künftig von Sascha Bajin betreut wird. „Ich freue mich sehr , meine Zusammenarbeit mit Sascha Bajin zu verkünden. Willkommen im Team, Coach“, schrieb die Freundin des Österreichers auf Instagram und Twitter. Der ehemalige Hitting-Partner von Serena Williams hatte sich bekanntlich kurz nach den Australian Open überraschend von der Weltranglisten-Ersten Naomi Osaka getrennt.

Foto: Samuel Thurner

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