Ausgelaugter Federer für Dominic Thiem zu stark

Dominic Thiem Kitzbühel Foto: Robert Parigger

„Mein Körper ist nicht bereit“, spielte Roger Federer vor dem Halbfinal-Match in Brisbane gegen Dominic Thiem auf seine angeblichen Fitness-Probleme an. Der Schweizer war nach einem zweistündigen Viertelfinal-Krimi gegen Grigor Dimitrow und einer Grippe, die Anfang der Woche die gesamte Federer-Familie außer Gefecht setzte, ausgelaugt und müde. Doch der Maestro ließ dem jungen Österreich nicht den Hauch einer Chance. Im Sparmodus zog der Schweizer nach nur einer Stunde mit 6:1, 6:4 ins Endspiel ein.

Neuauflage des Vorjahres-Endspiel

Dass Federer körperliche Probleme haben würde, war im Match gegen Thiem nichts zu sehen. Nach lediglich 22 Minuten und drei Breaks schnappte sich der 17-fache Grand-Slam-Sieger den ersten Satz. Und auch im zweiten Durchgang zog der Eidgenosse rasch mit einem Break davon. Doch Thiem kämpfte sich zurück und holte sich umgehend das Re-Break. Beim Stand von 3:3 nahm Federer dem Weltranglisten 20. allerdings erneut den Aufschlag ab und ließ sich anschließend nicht mehr die Butter vom Brot nehmen. Im Endspiel trifft Federer auf den Kanadier Milos Raonic, der Lokalmatador Bernard Tomic mit 7:6 und 7:6 bezwang. Bereits im Vorjahr standen sich die beiden im Endspiel gegenüber. Damals gewann der Schweizer knapp mit 6:4, 6:7 und 6:4.

Aufbauende Worte des Gegners

Thiem kann trotz glatter Niederlage erhobenen Hauptes zum Turnier nach Sydney weiterreisen. Im Vergleich zum Vorjahr ist dem Niederösterreicher nämlich ein Traumstart in die Tennissaison gelungen. Neben 90 ATP-Punkten, knapp 19.000 Euro Preisgeld und vor allem viel Selbstvertrauen, holte sich der Youngster auch aufbauende Worte seines Gegners ab. „Das kann auf jeden Fall sein Jahr werden“, meinte Federer nach dem Match.

Foto: Robert Parigger

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