Barty erste australische Nummer eins seit 43 Jahren

Sie kann es auch auf Rasen: French-Open-Siegerin Ashleigh Barty gewann wenige Tage nach ihrem riesen Coup in Paris auch das Turnier in Birmingham und krönt sich damit zur neuen Nummer eins der Welt. Im Finale schlug die Australierin in einer Stunde und 28 Minuten Julia Görges mit 6:3 und 7:5. Barty ist ab Montag, die erste Spielerin aus Down Under seit Evonne Goolagong Cawley 1976, die vom Tennis-Thron lachen darf.

Lust auf Tennis verloren
„Natürlich denkt man als Kind daran, wie es als Nummer eins sein könnte. Jetzt tatsächlich da zu stehen, wo ich bin, ist ein unglaublicher Erfolg. Ein paar Bier gehen sich heute sicher aus“, freut sich Barty nach ihrem insgesamt sechsten Titel auf der Tour. Dabei hörte die Australierin nach den US Open 2014 eigentlich schon mit dem Tennis auf. Zu viel waren ihr die Reisen und die Distanz zur Familie. Die jetzige Branchenprima schloss sich einem Kricket-Team. Doch dann klingelte ihr Telefon. Ihre alte Doppelpartnerin Casey Dellacqua lud sie zu einem Turnier nach Sydney ein und die Lust auf Tennis kam zurück. 2016 gab Barty ihr Comeback auf der WTA-Tour, kämpfte sich zurück in die Weltspitze – und jetzt sogar ganz nach oben.

Foto: istagram/Ashleigh Barty (Screenshot)

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