Wertvolle Pokale von Boris Becker plötzlich verschwunden

Boris Becker Kitzbühel Foto: Samuel Thurner

Die Geschichte rund um die angebliche Pleite von Tennis-Legende Boris Becker ist nun um mehrere Kapitel reicher. Wie die „Bild“-Zeitung berichtete, möchte der „Rote Baron“ um seine angebliche Geldnot zu lindern einige seiner Pokale verkaufen. Doch das Problem: Er findet sie nicht mehr. Acht Trophäen soll Bobbele verloren haben, wie aus einer Mitteilung von Beckers Insolvenzverwalter hervorgehen soll – darunter fünf seiner sechs Grand-Slam-Pokale. Allein für die drei Cups für die legendären Wimbledon-Siege würde sich Becker laut „Bild“ über eine Million Euro erhoffen. „Herr Becker kann sich nicht mehr erinnern, wo seine Pokale sind. Er war bislang davon ausgegangen, dass sie sich bei Institutionen wie dem Deutschen Tennisbund, in der Hall of Fame oder beim All England Tennis Club in Wimbledon befinden. Doch dort scheinen die Trophäen nicht zu sein“, schreibt der Insolvenzverwalter in der Mitteilung.

Betrugsvorwürfe bei Schläger-Verkauf

Zuvor machte bereits ein Schläger-Verkauf für den guten Zweck in der ZDF-Sendung „Bares für Rares“ Schlagzeilen. Denn Becker musste sich Betrugsvorwürfe gefallen lassen. Das Racket, das Antiquitäten-Händler Julian Schmitz-Avila vor den Augen der Fernsehzuschauer für 10.000 Euro ersteigert hatte, soll dem Original aus Beckers allerletztem Wimbledon-Match im Jahr 1999 zwar ähnlich schauen, allerdings von einem anderen Ausrüster stammen. Schmitz-Avila soll nun zwar doch noch den richtigen Schläger erhalten haben, die 10.000 Euro soll die Hilfsorganisation „Ein Herz für Kinder“ laut Informationen der „Bild“ aber nie erhalten haben. „Herr Becker habe sich kurzfristig für eine andere Organisation entschieden“, erklärten die Anwälte Beckers im Boulevardblatt. Welche Organisation wurde aber nicht genannt.

Foto: Samuel Thurner

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