Bedürftige dürfen bei Djokovic wohl bald gratis essen

Novak Djokovic Basel Foto: Samuel Thurner

Im Jahr 2010 stellte Novak Djokovic seine Ernährung radikal um. Seitdem ernährt sich der Serbe glutenfrei und meist auch vegan. Seine Leidenschaft für gesundes Essen verpackte die ehemalige Nummer eins der Welt im Frühjahr 2016 in ein Restaurant-Konzept. Gemeinsam mit Ehefrau Jelena eröffnete der „Djoker“ mitten in Monte Carlo das Lokal „Eqvita“. Auf der Speisekarte stehen ausschließlich vegane Gerichte.

„Kann ganz Serbien ernähren“

Eineinhalb Jahre später gab Djokovic nun bekannt, dass er in Serbien bald seine bereits dritte Gaststätte (2009 eröffnete er in Belgrad ein Restaurant namens „Novak“) eröffnen möchte – mit eine ganz besonderen Idee. Im Restaurant sollen Bedürftige gratis essen können. Nole will seinem Land damit wohl auf besondere Art und Weise danken und den Menschen, die dort in Not leben müssen, etwas zurückgeben. „Ich habe in meiner Karriere genug Geld verdient, um ganz Serbien zu ernähren“, wird der 12-fache Grand-Slam-Sieger zitiert. In der Tat: Bei den French Open im Vorjahr knackte der Serbe als erster Tennisprofi in der Geschichte die magische Preisgeld-Schallmauer von 100 Millionen Dollar. Und das sogar noch ohne die lukrativen Werbedeals. Wie und ob die Gäste im künftige Restaurant beweisen müssen, dass sie kein Geld haben, ist bisher nicht bekannt. Jedenfalls eine große Geste des Ex-Schützlings von Boris Becker.

Foto: Samuel Thurner

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