Beide Melzer dürfen in Kitz um goldene Gams kämpfen

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Die Generali Open in Kitzbühel ohne Jürgen Melzer wären irgendwie wie Ostern ohne Eier. Doch Österreichs ehemalige Nummer eins wird nun doch beim Sandplatz-Klassiker in den Alpen aufschlagen. Nach der Absage von Diego Schwarzmann aus Argentinien und aufgrund der Special-Exempt-Regelung der ATP schafft es Gerald Melzer, aktuelle Nummer 108 der Welt, noch aus eigener Kraft in den Hauptbewerb und kann somit die Wildcard an seinen älteren Bruder weiterreichen. Sehr zur Freude der Veranstalter: „Ich war mit Jürgen ständig in Kontakt. Er hat ja absolut verstanden, dass Gerald die Wildcard zuerst bekam. Dieses Szenario haben wir uns gewünscht und erhofft. Jetzt wird es neben dem Super-Mittwoch auch einen Österreicher-Dienstag geben, an dem voraussichtlich mindestens zwei der vier Österreicher zu sehen sein werden. Dazu kommt noch die Kitzbühel-Premiere des Doppels Thiem/Novak“, freut sich Turnierdirektor Alexander Antontisch. Denn während der erste Auftritt von Dominic Thiem mit Mittwoch bereits seit längerem fixiert ist, werden die österreichischen Davis Cup-Spieler aller Voraussicht nach am Dienstag ihre ersten Partien spielen. „Ein weiterer Turniertag der Superlative“, meint Antonitsch.

Vier Österreicher sind im Einzel am Start

Jürgen Melzer, der dank einer Wildcard auch im Doppel mit Bruder Gerald an den Start gehen darf, trat seit dem Jahr 2000 insgesamt zehn Mal am Fuße des Hahnenkamms an – 2008 stand er im Endspiel. Neben dem heimischen Brüderpaar und Dominic Thiem kämpft auch Wildcard-Empfänger Dennis Novak bei der 72. Auflage des Turniers um die goldene Gams.

Foto: Samuel Thurner

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