Bereits jetzt fix: Paris erlebt eine neue Grand-Slam-Siegerin

Serena Williams macht gerade Babypause, Victoria Azarenka wird erst in wenigen Wochen von ihrem „Mutterschaftsurlaub“ zurückkehren, Angelique Kerber ist von ihrer Bestform meilenweit entfernt, Petra Kvitova fehlt nach der Messerattacke verständlicherweise die Spielpraxis und Maria Sharapova wurde nach der Dopingsperre bekanntlichweise eine Wildcard verwehrt: Bei den French Open in Paris stehen daher andere im Rampenlicht. Spielerinnen, mit denen man teilweise zwar rechnen konnte, die aber bisher noch nie einen Grand-Slam-Titel feiern durften.

Überraschungs-Achtelfinalisten Martin und Cepede Royg

Denn nach den Niederlagen von Vorjahres-Champion Garbine Muguruza (die Spanierin scheiterte an Lokalmatadorin Kristina Mladenovic), der Dreisatz-Pleite von Svetlana Kuznetsova gegen die Dänin Caroline Wozniacki, dem Aus von US-Open-Siegerin 2011 Sam Stosur gegen die Lettin Jelena Ostapenko und dem Scheitern von Grand-Dame Venus Williams, die gegen die Schweizerin Timea Bacsinszky den kürzeren zog, findet an der Seine zum ersten Mal seit 1977 ein Damen-Viertelfinale ohne bisheriger Major-Siegerin statt. Neben Mladenovic, Wozniacki, Ostapenko und Bacsinszky könnte also am nächsten Samstag auch für die Ukrainerin Elina Svitolina, die Kroatin Petra Martic (Nummer 290 der Welt), die Spanierin Carla Suarez-Navarro (Bild), die Rumänin Simona Halep, die Französin Alize Cornet, Veronica Cepede Royg (Nummer 97 der Welt) aus Paraguay oder die Tschechin Pliskova der mit Abstand größte Erfolg in der Karriere anstehen.

Foto: Samuel Thurner

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