Biene beinahe zur Spielverderberin für Federer

Roger Federer French Open Foto: Stefan Ruef

Nach dem glatten Auftaktsieg von 6:4, 6:2, 7:5 gegen Yen-Hsun Lu aus Taiwan in der ersten Runde der Australian Open, musste Roger Federer bei seinem zweiten Antreten deutlich mehr kämpfen. Der Italiener Simone Bolelli legte bei rund 33 Grad los wie die Feuerwehr. In seinem vierten Duell mit dem Schweizer gewinnt er zum ersten Mal überhaupt einen Satz. Doch für den Maestro kommt es noch schlimmer. Ein Arzt muss auf den Platz, weil der Eidgenosse offenbar von einer fiesen Biene in den kleinen Finger seiner rechen Schlaghand gestochen wurde. „Ich habe noch nie so einen Schmerz gespürt“, erklärte Federer nach dem 3:6, 6:3, 6:2 und 6:2 Sieg beim Platzinterview. Doch war es wirklich eine Biene? Federer: „Keine Ahnung, was es genau war. Man sieht eigentlich nichts. Solange es nicht schlimmer wird, ist es okay.“

Schweizer mit Mühen in dritter Runde

Doch auch ohne den Zwischenfall hatte der Weltranglisten-Zweite ordentliche Mühen. „Ich habe mich schon gesehen, wie ich hier meine Niederlage erklären muss“, gestand der Eidgenosse. Doch während Bolelli nachließ, steigerte sich der ehemalige Branchenprimus und setzte sich nach zwei Stunden und neun Minuten durch.

Auch Nadal Ziel von „Giftstachel“

Es war übrigens nicht die erste Bienenattacke bei einem Tennismatch. Auch Rafael Nadal hatte von einigen Jahren in Marseille eine weniger erfreuliche Begegnung mit einem „Giftstachel“.

Foto: Stefan Ruef

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