Big Four siegen zum Auftakt der ATP Finals in London

Basel Foto: Samuel Thurner

Die Big Four – zu denen auch immer noch Rafael Nadal zählt, auch wenn er in der Weltrangliste derzeit auf Rang fünf steht – präsentierten sich zum Auftakt der ATP Finals in der Londoner O2-Arena in blendender Form.

Djokovic fegt Nishikori diskussionslos vom Platz

Als erster schoss der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic in der Gruppe „Stan Smith“ den Japaner Kei Nishikori in 65 Minuten regelrecht vom Platz. Der Serbe, der zuletzt das Saisonfinale der besten acht Spieler des Jahres dreimal in Folge gewinnen konnte, gewann diskussionslos mit 6:1, 6:1.

Federer nach Fehlstart gegen Berdych souverän

Ähnlich schnell fertigte Roger Federer in seinem Auftaktmatch den Tschechen Tomas Berdych ab. Der Schweizer siegte nach 69 Minuten mit 6:4, 6:2. Dabei startete der Schweizer, der die ATP Finals bereits sechs Mal für sich entscheiden konnte, äußerst schlecht in die Partie. Doch trotz einem Fehlstart und Break-Rückstand ließ sich der Maestro nicht aus der Ruhe bringen und war rasch der tonangebende Spieler auf dem Platz. „Es war ein schlechter Start. Einer der schlechtesten Starts seit Jahren. Keine ersten Aufschläge, zwei Doppelfehler. Zum Glück habe ich mich gefangen“, meinte Federer nach dem Match. Einen Fehlstart darf sich der Eidgenosse in seinem nächsten Match nicht erlauben. Am Dienstag kommt es nämlich zum Hammer-Match gegen Djokovic. „Es ist wichtig, dass ich gut beginne. Ich denke, ich bin nicht so weit weg von ihm“, so der Weltranglisten-Dritte.

Murray wird gegen Ferrer Favoritenrolle gerecht

In der Gruppe „Ilie Nastase“ feierte Andy Murray zum Auftakt einen Sieg über den Spanier David Ferrer. Der favorisierte Schotte setzte sich nach exakt 90 Minuten mit 6:4 und 6:4 durch.

Nadal besiegt teilweise lustlosen Wawrinka

Im zweiten mit Spannung erwarteten Match zwischen Stan Wawrinka und Rafael Nadal, setzte sich der Spanier etwas überraschend klar mit 6:3, 6:2 durch. Die Begegnung blieb aber auch hinter den Erwartungen zurück. Gleich zu Beginn gaben beide Kontrahenten ihr Aufschlagspiel zu Null ab. Dann kamen die Nummer vier (Wawrinka) und fünf (Nadal) der Welt besser ins Spiel. Der Mallorquiner gewann die meisten langen Ballwechsel, der Schweizer machte 35 unerzwungene Fehler, wirkte phasenweise lustlos und verlor zunehmend die Nerven. Der 14. Sieg im Duell der beiden war das Resultat. Wawrinka steht aufgrund dem missglückten Auftakt bereits mit dem Rücken zur Wand. Um zum dritten Mal das Halbfinale zu erreichen, muss er seine nächsten Matches gegen Ferrer und Murray gewinnen. Kein leichtes Unterfangen…

Fotorepro: Samuel Thurner

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