Boom! „Bum-Bum-Boris“ muss Monate hinter Gitter

Boris Becker Kitzbühel Foto: Samuel Thurner

Die Entscheidung ist gefallen! Und es gab keinen Promi-Bonus für den jüngsten Wimbledon-Sieger der Geschichte. Boris Becker wurde in London wegen Geldwäsche, Betrug und Hinterziehung – nicht rechtskräftig – zu zwei Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Der 54-jährige Deutsche wurde 2017 für zahlungsunfähig erklärt und musste daraufhin sein Vermögen offen legen. Dabei verschwieg der „rote Baron“ allerdings Besitz im Wert von mehr als einer Million Euro. Und auch einen Tag vor der Strafmaßverkündung stellte sich das Bobele nicht besonders geschickt an: Becker wurde nämlich beobachtet, wie er ins Luxus-Kaufhaus Harrods spazierte und sich dort eine neue Tasche kaufte. „Davon hätte ich ihm dringend abgeraten. Das macht kein gutes Bild“, wird Verteidiger Alexander Stevens von diversen Medien zitiert.

Wandsworth-Gefängnis wartet
Erfreulich für den dreifachen Wimbledon-Champion: Bei guter Führung muss Becker nur die Hälfte der Strafe verbüßen. Gerüchten zufolge soll der Ex-Trainer von Novak Djokovic die Haft im Wandsworth-Gefängnis absitzen, wo mit Schriftsteller Oscar Wilde, Rockstar Pete Doherty oder WikiLeaks-Gründer Julian Assange bereits andere Prominente untergebracht waren. Die Wärter dort gelten als besonders streng.

Foto: Samuel Thurner

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