Boris Becker dementiert Berichte über angebliche Pleite

Boris Becker Kitzbühel Foto: Samuel Thurner

Juristischer Ärger für Tennislegende Boris Becker: Weil der Deutsche seine Schulden nicht beglichen haben soll, wurde er laut britischen Medienberichten von einem Gericht in London für bankrott erklärt. Die Anwälte des „Roten Baron“ sollen Richterin Christine Derrett um eine letzte Chance zur Tilgung der langfristigen Schulden gebeten haben. „Der Antrag wurde allerdings abgelehnt, weil es keine Anzeichen geben soll, dass Becker seine Schulden bezahlen werde“, heißt es in den Berichten.

„Überrascht und enttäuscht“

Für Tennisfans kam die Pleite-Erklärung von „Bobbele“ mehr als überraschend. Schließlich coachte der sechsfache Grand-Slam-Sieger zuletzt drei Jahre lang erfolgreich Novak Djokovic und war anschließend bei den Australian Open und French Open beliebter TV-Experte für Eurosport. Über seinen Anwalt ließ der dreifache Wimbledonsieger die Sache nun auch anders darstellen. „Medienmeldungen, wonach unser Mandant pleite sei, entsprechen nicht der Wahrheit. Das Verfahren betrifft ein Darlehen, das Herr Becker binnen eines Monats in voller Höhe zurückgezahlt hat“, wird der Jurist zitiert. Becker sei „überrascht und enttäuscht“, dass sich die gegnerische Bank in einem konkreten Zivilverfahren in Großbritannien entschieden hatte, Klage gegen ihn einzureichen. Sein Anwalt kündigte an, Becker werde beantragen, die Verfügung umgehend aufzuheben.

Foto: Samuel Thurner

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