Buch-Tipp! Die verrückte Weltreise für einen ATP-Punkt

Welcher junge Tennisspieler träumt nicht davon, einmal in der Weltrangliste seinen Namen lesen zu können? Doch viele von ihnen geben den Traum irgendwann auf. Nicht so Felix Hutt! Der Münchner zählte früher zu den besten Junioren in Deutschland, doch für die große Karriere hat es schlussendlich nicht gereicht. Er begann zu arbeiten, war jahrelang Bayern-Korrespondent des „Stern“ und wechselte schließlich zum „Spiegel“.

Federer als Inspiration
Doch das Tennisfieber ist in all den Jahren nie ganz verloschen. Im Jahr 2017 wurde Hutt während eines Südafrika-Urlaubs mit der Gattin vor dem Bildschirm – wie wohl viele von uns – Zeuge der „Wiedergeburt“ von Roger Federer. Der damals 35-jährige Schweizer schlug im Finale bekanntlich Rafael Nadal und holte sich seinen 18. Grand-Slam-Titel. „Was der alte Sack kann, kann ich auch“, wird sich der damals 37-jährige Deutsche wohl insgeheim gedacht haben und beschloss seinen Jugendtraum noch einmal anzupacken.

Von München bis Islamabad
Mit Ende 30 zog es den Journalisten aus Bayern mit leichtem Übergewicht und Defizite in der Kondition noch einmal mit gepackter Tennistasche in die weite Welt hinaus. Dabei hatte er immer nur ein Ziel vor Augen. Er wollte einen ATP-Punkt ergattern. In Italien, Pakistan, Kambodscha, Israel und Uganda versuchte Hutt erst die Qualifikation und dann ein Match im Hauptbewerb zu gewinnen. Ob er es schlussendlich geschafft hat und was er sonst im Tenniszirkus der Future-Turniere erlebt hat, kann man im Buch „Lucky Loser“ (240 Seiten, Ullstein Verlag, 14,99 Euro) nachlesen. Eine erstklassige und spannende Lektüre speziell für Tennisliebhaber!

Foto: Hutt

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