Dank Tennis-Märchen in Paris: Thiem unter den Top Ten

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Sechs Titel konnte Dominic Thiem in seiner noch jungen Karriere einsacken. Bei Grand-Slam-Turnieren schaffte es der Niederösterreicher bislang aber nicht über das Achtelfinale (US Open 2014) hinaus. Bei den French Open in Paris ist dem rot-weiß-roten Jungstar nun aber auch der Durchbruch bei den Major-Turnieren gelungen und er schrieb in der Stadt der Liebe sogar ein Stück österreichische Sportgeschichte. Nach Siegen über Cervantes, Garcia-Lopez, Zverev und Granollers bezwang der Lichtenwörther in seinem ersten Grand-Slam-Viertelfinale bei Eiseskälte und leichtem Nieselregen im Stadion Suzanne Lenglen auch seinen eigentlichen Angstgegner David Goffin aus Belgien mit 4:6, 7:6, 6:4, 6:1 und zog ins Halbfinale ein, wo nun der Weltranglisten-Erste Novak Djokovic auf ihn wartet. Doch auch gegen den Branchenprimus aus Serbien will sich Thiem nicht kampflos ergeben: „Ich denk nicht zu viel nach, ob mein Gegner Djokovic heißt. Ich zieh einfach mein Spiel durch.“

Leiberl im „Zebra-Look“ gestohlen

Dass der 22-jährige Österreicher mit seinem ersten Halbfinal-Einzug in Roland Garros sich auch in die Herzen der Fans gespielt hat, zeigt auch ein dreister Dieb. Vor dem Match gegen Goffin wurde Thiem nämlich sein Shirt im Zebra-Look aus der Wäschekammer gestohlen. Wie übrigens auch dem Tschechen Tomas Berdych. Ein Ersatzleibchen konnte kurzerhand noch samt Sponsorenaufdruck aufgetrieben werden.

In der Weltrangliste geht’s weiter nach oben

Auch wenn Thiem gegen Djokovic klarer Außenseiter ist – einen Meilenstein hat der Rechtshänder bereits erreicht. Nach den French Open wird der Schützling von Günter Bresnik nämlich erstmals in der Weltrangliste in den Top Ten aufscheinen. Als dritter Österreicher nach Thomas Muster und Jürgen Melzer.

Foto: Samuel Thurner

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