Davis-Cup-Matches in Innsbruck werden zu Geisterspielen

Es war alles bereits angerichtet: Seit Tagen wehen Fahnen auf der Olympiabrücke, Plakat-Tafeln wurden aufgestellt und die Vorfreude auf das Daviscup-Finalturnier in Innsbruck stieg bei den Tennisfans in ganz Österreich und vor allem in Tirol von Tag zu Tag. Doch die Corona-Pandemie kam dem Tennisfest in die Quere. Aufgrund des österreichweiten Lockdowns werden die Teams von Frankreich, Großbritannien, Tschechien, Deutschland, Serbien und nicht zuletzt Österreich vor leeren Rängen in der Olympiahalle aufschlagen. Das Finalturnier vom 25. bis 30. November muss leider ohne Zuschauer ausgetragen werden.

Kein Booster für Dennis Novak und Co.
„Leider lassen es die Corona-Zahlen nicht zu“, sagt ÖTV-Präsident Magnus Brunner. „Um das Wort Booster zu strapazieren – die Fans hätten uns einen zusätzlichen Schub verliehen.“ Ähnlich sieht es auch Österreichs Daviscup-Kapitän Stefan Koubek: „Nach der verletzungsbedingten Absage von Dominic Thiem der nächste Dämpfer. Der sechste Mann hätte uns einen Vorteil gegeben, den wir jetzt leider nicht mehr haben. Der Daviscup lebt sehr von der Atmosphäre und der Stimmung. Jetzt müssen wir das Beste daraus machen.“

Foto: Samuel Thurner

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