Davis-Cup-Pokal ins eigene Wohnzimmer holen

Wikipedia / Davis Cup (Screenshot)

Wer möchte sich nicht die hässlichste Salatschüssel der Welt für ein paar Tage ins eigene Wohnzimmer stellen? Schweizer Tennisfans haben nun die Möglichkeit, sich diesen Traum zu erfüllen, müssen dafür aber tief in die Tasche greifen. Für 5000 bis 10.000 Schweizer Franken können sich Unternehmen, Private, Sponsoren und Tennisklubs laut der Zeitung „Blick“ nämlich den 105 Kilo schweren und 110 Zentimeter großen Pokal aus Sterlingsilber mieten. Transport, Versicherung, Bewachung sowie Auf- und Abbau kosten aber zusätzliche 2200 Franken. Der Schweizer Tennisverband will auf diese Weise rund eine halbe Million Franken erwirtschaften, die voll und ganz in die Swiss-Tennis-Stiftung, die den heimischen Nachwuchs unterstützt, fließen würde. „Wir dürfen mit dem Pokal alles machen, außer ihn zu beschädigen“, schmunzelt Swiss-Tennis-Präsident Rene Stammbach.

Hässlichste Salatschüssel der Welt geht auf Schweiz-Tournee

Doch wer die begehrte Trophäe, die Federer, Wawrinka und Co. im November in Lille gewannen, einmal aus der Nähe betrachten will, muss nicht reich sein. Die Salatschüssel, die elf Monate lang in der Schweiz bleibt, wird voraussichtlich bei den ATP-Turnieren in Gstaad, Basel und Genf sowie bei den Davis-Cup- und Fed-Cup-Heimspielen zu bestaunen sein. Doch auch sonst soll der „Silberschatz“ auf Tournee gehen. Der Verband plant den Pokal auch immer wieder an öffentlichen Plätzen (wie bei Messen oder Ausstellungen) und in Einkaufszentren in der ganzen Schweiz aufzustellen. Auch in den sozialen Medien ist das Lieblingsschmuckstück der Schweizer präsent. Auf seinem eigenen Twitter-Account erzählt der Pokal unter #TrophyOnTour von seinen Erlebnissen an den unterschiedlichen Ausstellungsorten und von Begegnungen mit spannenden Persönlichkeiten.

Foto: wikipedia/Davis Cup (Screenshot)

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