Del Potro lässt Traum-Halbfinale Nadal-Federer platzen

Fast kaum zu glauben! Noch nie haben Roger Federer und Rafael Nadal bei den US Open in New York gegeneinander gespielt. Und das wird (vorerst) auch so bleiben. Denn der Argentinier Juan Martin del Potro verhinderte das Traum-Halbfinale um die neue Nummer eins der Welt.

„Alles getan, um fit zu sein“

Wie schon im US-Open-Endspiel 2009 gewann der „Turm von Tandil“ im mit 23771 bis auf den letzten Platz gefüllten Arthur-Ashe-Stadion gegen die Schweizer Tennislegende. Diesmal in vier Sätzen mit 7:5, 3:6, 7:6 und 6:4. Und das obwohl der knapp zwei Meter Hüne im Achtelfinale gegen Dominic Thiem wegen Fieber und einem 0:2-Satzrückstand beinahe aufgeben musste. „Ich habe alles getan, um heute fit zu sein“, meinte del Potro unmittelbar vor dem Match. „Aber natürlich hat Roger alles, um es mir schwer zu machen. Ich versuche es zu geniessen – es ist ein Traum gegen den besten Spieler der Geschichte spielen zu dürfen.“

Fußballgesänge trieben Gaucho zum Sieg

Und von Beginn an ist auch nichts von einer möglichen Angeschlagenheit des Argentiniers zu spüren. Beide Publikumslieblinge schenkten sich nichts und brachten die Zuschauer mehrfach ins Ekstase. Doch vor den Augen von Mode-Ikone Anna Wintour und Ex-Coach Stefan Edberg musste sich der 19-fache Grand-Slam-Champion am Ende doch etwas überraschend dem Gaucho nach zwei Stunden und 40 Minuten geschlagen geben. „Ich liebe eure Unterstützung“, bedankte sich „Delpo“ bei seinen Fans, die ihn mit Fußballgesängen zum ersten Halbfinal-Einzug seit vier Jahren animierten. Wohl auch zur Freude von Rafael Nadal, der damit auch nach den US Open Branchenprimus bleibt.

Foto: Samuel Thurner

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