Der Arzt, dem die Tennisspieler in Kitz vertrauen

Rückenschmerzen, Ellbogenprobleme oder müde Beine: Bei den Generali Open in Kitzbühel wird den Spielern erstmals ein medizinisches Service geboten, das viele nur von den Top-Turnieren kennen.

Ultraschallgerät so groß wie ein Handy
„Tennisprofis sind angenehme Patienten. Immer höflich, geduldig und sie haben wie die meisten Sportler ein Gespür für ihren Körper und wissen genau, wo das Problem ist, wenn es einmal zwickt“, streut Sportarzt Roman Ostermann den Spielern Rosen. Das Drei-Mann-Team rund um den Wiener, der unter anderem auch die Fußballer von Austria Wien und das Basketballteam Vienna Timberwolves betreut, bietet unter anderem eine Stoßwellen- und Magnetfeldtherapie, diverse andere Regenerationsmaßnahmen oder eine „Indiba Cell“-Behandlung an, bei der speziell Stromimpulse zur Zellregeneration beitragen. Mit einem mobilen Ultraschallgerät, das nicht größer ist als ein Smartphone, kann der Facharzt für Unfallchirurgie auch Schmerzen schnell und genau auf den Grund gehen.

Kostenloses Angebot wird gut angenommen
„Man fühlt sich hier schon in guten Händen“, meint etwa Dennis Novak. Österreichs Nummer zwei und Busenfreund von Dominic Thiem kennt – wie sonst nur die renommierten Spieler des Turniers – diese Art der medizinischen Versorgung nur bei Masters-1000- oder Grand-Slam-Turnieren. „Wir kümmern uns aber auch um Termine bei lokalen Medizinern, wenn jemand Zahn- oder Ohrenschmerzen hat“, erklärt Ostermann. Schließlich sind die Profis ständig auf Tour und können nicht einfach schnell beim eigenen Hausarzt vorbeischauen. Dieses Angebot, das Tag für Tag mehr angenommen wird, steht den Spielern übrigens kostenlos zur Verfügung.

Fotos: Mario Urbantschitsch

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