Deutsche Mädels nach Höllentrip zu müde

fedcupteam

Die Belastungen des Fed-Cup-Halbfinaltrips nach Australien (3:1) und zurück waren Angelique Kerber & Co. beim WTA-Turnier in Stuttgart deutlich anzusehen. Oder war es doch die Pyjama-Party im Flieger? „In den nächsten Tagen werde ich den Schläger erstmal in die Ecke stellen und abschalten. Ich bin komplett fertig“, erklärte die Deutsche nach dem 5:7, 4:6 im Achtelfinale gegen Carla Suarez Navarro aus Spanien. Wie auch Andrea Petkovic, Julia Görges und Anna-Lena Grönefeld (die in Stuttgart wie ihre Kolleginnen bereits im Doppel ausschied) hatten die Reisestrapazen und Zeitverschiebung der deutschen Nummer eins zu viel Kraft gekostet. Mit der Niederlage von Kerber und der wenige Stunden zuvor ausgeschiedenen Görges kam es also zum kollektiven K.o. der Mädels von Team Chefin Barbara Rittner. Erstmals seit vier Jahren steht damit keine deutsche Spielerin im Viertelfinale des „Heimspiels“ in Stuttgart. „Das war aufgrund der Reisestrapazen aber auch zu befürchten“, sagte die sportliche Leiterin des Hallen-Sandplatzturniers und Ex-Profi Anke Huber.

„Jedes andere Turnier hätten die Mädels nicht gespielt!“

Und auch Team-Chefin Rittner hatten nach dem Höllentrip von Brisbane keine großen Hoffnung: „Das war schon eine heftige Belastung, das Energie-Level war so weit unten. Jedes andere Turnier außer Stuttgart und den Grand Slams hätten die Mädels nicht gespielt.“

Aufritt im „Aktuellen Sportstudio“

Doch lange können Kerber & Co. ihren Jetlag nicht ausschlafen. Auf die erfolgreiche Fed-Cup-Mannschaft, die ihr Land erstmals seit 1992 im Finale vertreten wird, wartet am Samstag ab 23 Uhr das „Aktuelle Sportstudio“ des ZDF.

Foto: facebook

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