Deutschland nach 14 Jahren wieder im Halbfinale

Das deutsche Davis-Cup-Team darf fast schon ein kleines Wintermärchen feiern. Nachdem die Mannschaft rund um Jan-Lennard Struff beim Finalturnier in Innsbruck Serbien mit Novak Djokovic besiegen konnte, steht man nun erstmals seit 2007 im Halbfinale des prestigeträchtigen Mannschaftswettbewerbs.

Gojowczyk chancenlos gegen Evans
Dabei mussten die Jungs von Bundestrainer Michael Kohlmann auch im Viertelfinale gegen Großbritannien, wie schon gegen Österreich, einem 0:1-Rückstand hinterherlaufen. Peter Gojowzyk, der anstelle von Dominik Koepfer auflief, war zum Auftakt gegen Daniel Evans nämlich chancenlos. Der Deutsche verlor 2:6 und 1:6.

Starke Struff glich gegen Norrie aus
Struff stand in der aufgrund der Corona-Pandemie und des Lockdowns menschenleeren Olympiahalle damit wie schon gegen Dennis Novak unter Druck. Doch erneut hielt die deutsche Nummer eins diesem stand und verhinderte in einem spannenden Match gegen den Weltranglisten-Zwölften Cameron Norrie das vorzeitige Aus. Struff siegte am Ende mit 7:6 (6), 3:6 und 6:2.

Nun warten Russen oder Schweden
Erneut lag es damit am Doppel Kevin Krawitz/Tim Pütz. Und das im Davis Cup noch ungeschlagene Gespann enttäuschte die Fans zu Hause von den Computern nicht. In einem wahren Tiebreak-Krimi setzten sich die Deutschen gegen das Spitzendoppel Joe Salisbury und Neal Skupski mit 7:6 (10) und 7:6 (5) durch. Während der erste Tiebreak hart umkämpft war und die Führung ständig hin und her wechselte, schien die Kurzentscheidung im zweiten Satz eine klare Angelegenheit zu werden. Die Briten führten nämlich schon mit 5:0. Doch das deutsche Duo machte einen Punkt nach dem anderen und durfte nach sieben Punkten in Serie über den Aufstieg ins Semifinale jubeln. Dort treffen Struff, Krawitz, Pütz und Co. in Madrid auf den Siegen zwischen Russland und Schweden.

Foto: instagram/Jan-Lennard Struff (Screenshot)

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