Die Legende mit dem Schachbrettmuster-Stirnband

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Sein schwarz-weiß kariertes Stirnband wurde zu seinem Markenzeichen, 1987 feierte er in Wimbledon seinen größten Titel und war die Nummer vier der Weltrangliste. Tennislegende Pat Cash schwingt auch heute noch gerne – natürlich mit dem Tuch am Kopf, das seine nicht mehr so wilde Mähne bändigt – den Schläger. Auch bei den Swiss Indoors in Basel hat der sympathische Australier seine Racket dabei. Für seine Fans (wie auch für tennis-klatsch.com) steht er nicht nur in lockerer Art und Weise für ein Selfie zur Verfügung, sondern schenkt Fahrern, die ihn zur St. Jakobshalle bringen, auch gerne eines seiner legendären Stirnbänder.

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Der vierfach Papa, der auch im Internet Coaching-Tipps gibt, reist für seine Sendung „Open Court“ auf CNN International in der ganzen Welt herum. Nachdem er in Wien etwa mit Dominic Thiem am Platz stand, machte Cash nun in der Schweiz halt, wo er ein besonderes Augenmerk auf die Superstars Rafael Nadal und Roger Federer richtet. „Ich liebe es, wie Roger derzeit spielt. Federer ist heute ein besserer Spieler als früher, als er drei Grand-Slam-Titel pro Jahr gewann. Ich möchte ihn gerne noch mit 45 Jahren spielen sehen“, entpuppt sich der Australier als wahrer Federer-Fan.

Cashs Markenzeichen als Geschenk für seine Fans

Und wie kam er zum Stirnband mit dem Schachbrettmuster? „Das hatte mit meiner Rock’n’Roll-Leidenschaft zu tun. Ich wollte etwas anderes tragen als so ein langweiliges Stirnband, das die anderen hatten. Meine Lieblingsband war damals Cheap Trick, deren Gitarren hatten dieses schwarz-weiße Muster, das ich mir für mein Tuch ausgesucht habe“, erklärt Cash. „Und dann habe ich auch meine Schweißbänder am Handgelenk so gestaltet. So wurde ein Geschäft daraus.“ Verdient dürfte der Australier mit den Bandanas allerdings nicht viel habe, denn er warf die meisten nach Siegen ins Publikum. „Als ich ein Junge war, habe ich in Melbourne als Ballkind gejobbt. Damals hat mir ein Spieler, dessen Namen ich nicht mehr weiß, sein Schweißband geschenkt. Das fand ich toll, und daran habe ich mich als Profi erinnert und es ebenso gemacht wie er.“ Auch heute noch verschenkt der Australier bei jeder Gelegenheit seine „Andenken“.

Trainingsmatch mit Mats Wilander

In Basel hielt sich der Australier auch bei einem Match mit dem Schweden Mats Wilander fit. „Ich messe mich gerne mit ehemaligen Gegnern. Mats lernte ich als Teenager bei einem Turnier in Mailand kennen und bekam richtig Angst als ich sah, dass er im Training in einer Viertelstunde keinen einzigen Fehler machte“, lacht Cash. Er selbst triumphierte vor 27 Jahren im Finale von Wimbledon etwas überraschend gegen Ivan Lendl und gilt seitdem als Erfinder der Tribünenkletterei. Der Sunnyboy gewann zudem zweimal mit Australien den Davis Cup.

Fotos: wikipedia/Pat Cash (Screenshot), Samuel Thurner

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