Die mobile Tenniswand auch für den eigenen Garten

Ihr Partner hat wieder einmal kurzfristig abgesagt? Die Fahrt zum Tennisclub ist Ihnen zu weit? Und Sie wollen die Nachbarn nicht stören, indem Sie Bälle gegen die Garagentüre dreschen? Alexander Lenfers aus Vreden im deutschen Nordrhein-Westfalen hat mehr als zwei Jahre lang mit sehr viel Leidenschaft an einem Trainingsgerät getüftelt, das Abhilfe schaffen kann.

Ende August diesen Jahres brachte er den HitPartner auf den Markt. „HitPartner ist wirklich ein tolles Trainingsgerät um besonders Anfängern und Kindern den Sport sehr einfach näher zu bringen und um schnell mehr Routine in Grundschläge zu bekommen“, erklärt der tennisbegeisterte Erfinder.

Tennis-klatsch.com sah sich daher fast gezwungen die mobile Tenniswand, die ideales Spieltempo – egal wie fest man schlägt – verspricht, zu testen. Der Aufbau ist relativ einfach. Jeder, der schon einmal selbst ein Regal des schwedischen Möbelgiganten aufgebaut hat, schafft in kürzester Zeit (etwa 30 Minuten) auch die leicht aber stabil ineinander steckbaren Stahlstangen (Stahl mit Verzinkung für 399 Euro oder das Pro Modell aus Edelstahl für 799 Euro) des HitPartners zusammenzusetzen. Allerdings sollte man mitgelieferten Plan genau studieren. Dann kann es nämlich nicht passieren, dass man etwa die Gummibänder, deren unterschiedliche Stärke man erst beim zweiten Hinschauen erkennt, verwechselt.

Nachdem der Aufbau geschafft ist, kann es schon losgehen. Und man findet schnell Gefallen daran, unzählige Bälle zu schlagen. „Ähnlich wie an einer fest installierten Tennis-Ballwand im Verein, wiederholt man viele Schläge in kurzer Zeit. Der Unterschied: Man kann so fest schlagen wie man will. Der Ball kommt immer gleichmäßig und nicht zu schnell, etwa alle drei Sekunden, zum Spieler zurück“, weiß Lenfers. Egal ob zu Hause oder im Club: Man braucht nicht mehr als 3,3 Quadratmeter.

Geübte Tennisspieler finden schnell den Rhythmus, aber auch Anfänger oder Kinder, die zuvor schon den ein oder anderen Ball über das Netz geschlagen haben, können mit der Tenniswand umgehen und schrittweise ihre Technik verbessern. „In zehn Minuten wiederholt man über 150 Schläge“, hat der „Mister HitPartner“ errechnet. Ideal für jeden Tennisspieler: Dank einer technischen Raffinesse im oberen Teil verfügt der HitPartner über eine leichte Ballverzögerung. Daher erhält man eine klein Erholungspause zwischen den Schlägen und kann sich daher immer wieder neu auf den nächsten Schlag fokussieren.

Zudem ermöglicht ein stufenlos verstellbares Abprallbrett für den Ball verschiedene Flugkurven. Von geraden Bällen bis hin zu ganz flach abspringenden Bällen kann jeder Schlag geübt werden. Auch ein einfaches Volley- oder Aufschlagtraining ist mit dem HitPartner möglich.

Schon bei den ersten Schlägen fällt auf, dass die Tenniswand im Spielbetrieb sehr leise ist. „Dafür sorgt das leise luftdurchlässige Spanntuch und das gedämpfte Ballabsprungbrett“, verrät Lenfers und ergänzt: „So macht das Trainieren an der Tenniswand im Garten oder im Club Spaß ohne andere zu stören. Das Spanntuch gibt es – je nach Präferenz – in drei verschiedenen Einfärbungen. Aber egal ob rot, blau oder grün: Die Farbe hat keinen Einfluss auf die Ballrücklaufgeschwindigkeit. „Das Spieltuch kann auch als Werbefläche für Sponsoren bedruckt werden“, bringt der Tüftler auch eine mögliche Finanzierung ins Spiel.

Fazit: Ein faszinierendes Trainingsgerät, das mit Sicherheit der ganzen tennisbegeisterten Familie Spaß machen kann. Schließlich können auch mehrere Personen gleichzeitig auf dem HitPartner Bälle schlagen. Das Geld ist die Tenniswand jedenfalls wert. Mehr Infos und Bestellmöglichkeiten unter www.hitpartner.eu

Fotos: Hitpartner/Lenfers

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