Djokovic ohne Motivation: „Habe Lust am Tennis verloren“

Novak Djokovic US Open Foto: Stefan Ruef

Bei den French Open in Paris war die Welt von Novak Djokovic noch in Ordnung. Der Serbe dominierte seine Gegner und komplettierte in Roland Garros seinen Karriere-Grand-Slam. Viele trauten dem Weltranglisten-Ersten zu, in dieser Saison auch den Kalender-Grand-Slam zu gewinnen oder mit Olympia-Gold sogar den Golden-Slam zu schaffen.

Turnier in Peking abgesagt

Doch plötzlich riss bei Djokovic der Faden. Er verlor früh in Wimbledon, schied in Rio de Janeiro in der ersten Runde aus und scheiterte auch bei den US Open im Finale an Stan Wawrinka. Die Motivation ist im Keller. „Ich habe nach den French Open die Lust am Tennis verloren“, wird der „Djoker“ nun etwa vom Schweizer Blick zitiert. „Ich habe einen riesigen Druck verspürt und auch die Müdigkeit plagt mich. Mein Körper ist nicht mehr der selbe wie mit 20. Die vielen Jahre auf dem höchsten Niveau haben ihren Preis.“ Aus diesem Grund sagte der Serbe auch das Turnier in Peking ab, wo er bereits sechs Mal triumphierte.

Erinnerungen an die Kindheit

In seiner Heimat in Serbien will Djokovic offenbar wieder Kraft tanken. Er besuchte unter anderem auch jene mittlerweile verwucherte und vom Krieg in Mitleidenschaft gezogene Ballwand, an die er als Kind stundenlang Bälle schlug. Vielleicht baut dieser Besuch den Branchenprimus wieder auf …

Foto: Stefan Ruef

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