Djokovic schreibt mit French-Open-Titel Geschichte

Novak Djokovic US Open Foto: Stefan Ruef

Drei Mal musste sich Novak Djokovic bislang in einem Finale bei den French Open in Paris geschlagen geben. Das einzige Major-Event, das dem Serben zum Karriere-Grand-Slam noch fehlte. Nach zwei Niederlagen gegen Sandplatzkönig Rafael Nadal und der Pleite im Vorjahr gegen Stan Wawrinka konnte sich der Weltranglisten-Erste nun endlich die Krone aufsetzen und seine Sammlung komplettieren. Der Schützling von Boris Becker gewann im Finale gegen Andy Murray mit 3:6, 6:1, 6:2 und 6:4.

Vier Majors in zwölf Monaten

Für Djokovic war es der insgesamt zwölfte Grand-Slam-Titel seiner Karriere. Der „Djoker“, der in Paris als erster Profi überhaupt die Preisgeld-Schallmauer von 100 Millionen US-Dollar durchbrach, konnte in der ewigen Bestenliste nun Björn Borg und Rod Laver überholen. Nur Rekordhalter Roger Federer mit 17 Titeln und Pete Sampras sowie Rafael Nadal mit je 14 liegen noch vor ihm. Der neue „König von Paris“ ist nach Andre Agassi, Roger Federer und Rafael Nadal erst der vierte Spieler seit Einführung der Profi-Ära, der alle vier Grand-Slam-Turniere mindestens einmal gewinnen konnte. Dem nicht genug: Der Serbe gewann alle vier Major-Turnieren innerhalb von zwölf Monaten.

Foto: Stefan Ruef

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