Djokovic wehrt sich und schockt mit Beichte

Novak Djokovic Basel Foto: Samuel Thurner

Der Krimi um Novak Djokovic und die Australian Open geht weiter! Darf die Nummer eins der Welt beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres antreten – oder nicht? Der australische Einwanderungsminister Alex Hawke lässt sich mit seiner Entscheidung Zeit. Derweil wurde aber bekannt, dass der Serbe auf seinem Einreiseformular falsche Angaben stehen hatte. Darin wird nämlich behauptet, dass der „Djoker“ in den 14 Tagen vor seinem Flug nach Down Under nicht gereist sei, obwohl Bilder bestätigen, dass er nicht nur in seiner Heimat, sondern auch in Spanien war.

Serbe hielt sich nicht an Quarantäne
Auf Instagram wollte der Branchenprimus nun einige „Fehlinformationen“ aus der Welt schaffen, verriet dabei, wie er sich angeblich mit dem Coronavirus angesteckt hat und ließ eine Bombe platzen. Denn Djokovic gibt zu, sich wissentlich nicht an die Quarantäne gehalten und damit anderen Menschen in die Gefahr einer Ansteckung gebracht zu haben. „Am 18. Dezember habe ich ein lange vereinbartes Interview mit der französischen Sportzeitung L’Equipe geführt“, schrieb der 20-fache Grand-Slam-Champion. Dabei wusste er aber schon von seinem angeblich positiven Befund. „Obwohl ich nach dem Interview nach Hause bin und mich für die vorgeschriebene Dauer in Isolation begeben habe, war das – nach genauerem Nachdenken – eine Fehleinschätzung und ich sehe ein, dass ich diese Verpflichtung hätte verschieben sollen.“

Bei Basketballspiel in Belgrad angesteckt?
Zuvor hatte der 34-Jährige am 14. Dezember ein Basketballspiel in Belgrad besucht. „Danach wurde dann von einigen Corona-Fällen berichtet“, erklärt Djokovic, der sich anschließend mehrmals getestet haben will. Am 16. Dezember sei ein Antigen-Test negativ ausgefallen. Aus reiner Vorsicht habe er aber auch noch einen PCR-Test gemacht. „Ich hatte keine Symptome und fühlte mich gut“, schreib Djokovic. Vom positiven PCR-Test erfuhr er offenbar erst einen Tag später – erst nach einer Veranstaltung mit Kindern.

„Ein menschlicher Fehler“ des Agenten
Die falschen Angaben auf seinem Einreiseformular seien laut Noel ein „menschlicher Fehler“ seines Agenten gewesen, der dies sicher nicht mit Absicht gemacht habe. Seine Mitarbeiter hätten den Behörden nun aber weitere Informationen zur Verfügung gesteht. Weitere Äußerungen möchte er auch aus Respekt vor der australischen Regierung zu dem Thema nicht mehr machen.

Foto: Samuel Thurner

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