Dominic Thiem muss um ATP-Finals in London zittern

Dominic Thiem (Aut), Erste Bank Open 2015, Wiener Stadthalle; Copyright: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Martin Steiger, 20.10.2015 Honorarfreier Abdruck zur redaktionellen Berichterstattung ueber die Erste Bank Open 2015

Das Zittern für Österreichs Tennisfans beginnt! Denn Dominic Thiem ist beim allerletzten Masters in dieser Saison in Paris-Bercy bereits zum Auftakt gescheitert und muss nun auf Schützenhilfe hoffen, um doch noch ein Ticket für die ATP-Finals in London zu ergattern. Der Niederösterreicher verlor nach Freilos in der ersten Runde sang- und klanglos nach nur 56 Minuten gegen den stark aufspielenden US-Boy Jack Sock mit 2:6 und 4:6.

Österreicher hat noch immer gute Karten

Die Chance, dass Thiem, der zuletzt auch bei seinem Heimturnier in der Wiener Stadthalle nicht gerade überzeugen konnte und bereits nach dem Achtelfinale gegen den Serben Viktor Troicki die Koffer packen musste, aber als erster Österreicher nach Thomas Muster 1997 bei der Tennis-WM dabei sein wird, ist nach wie vor groß. Und das, obwohl mit Marin Cilic, Tomas Berdych, David Goffin, Jo-Wilfried Tsonga und Lucas Pouille bisher fünf seiner insgesamt sechs Konkurrenten um die letzten zwei Tickets für die ATP-Finals in Paris ihr Auftaktmatch gewinnen konnten und bereits im Achtelfinale stehen.

Zwei von vier „Horror“-Szenarien dürfen nicht eintreten

Der Schützling von Günter Bresnik muss nun hoffen, dass Cilic nicht mindestens das Viertelfinale erreicht, Berdych nicht im Semifinale steht und Goffin vor dem Finale ausscheidet, sowie Tsonga oder Roberto Bautista Agut nicht das Turnier gewinnen. Sollten auch nur zwei dieser Szenarien eintreten, ist Thiem in der Londoner O2-Arena nicht dabei. Für den Österreicher spricht, dass Goffin und Cilic bereits in der dritten Runde aufeinandertreffen und damit eines der vier „Horror“-Szenarien definitiv nicht eintritt.

Foto: e-motion/Bildagentur Zolles KG/Martin Steiger

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