Ein Flitzer, ein Model, deutsche Talente und Weltklassetennis

Es ist angerichtet. Die 104. Auflage der BMW Open by FWU hat am Samstag bereits mit einem Weltklassefeld in der Qualifikation begonnen. Mit einem Cut-Off von 106 traten zahlreiche Weltklassespieler wie Ernests Gulbis,  Andrej Rublev oder Denis Istomin in der Qualifikation an, um einen der vier begehrten Plätze im Hauptfeld zu ergattern.

„Klares Zeichen für Standort“
Die zwei noch offenen Wildcards vergaben Turnierveranstalter Michael Mronz und Turnierdirektor Patrik Kühnen an die zwei deutschen Nachwuchshoffnungen Maximilian Marterer und Rudi Molleker. „Wir wollen damit ein klares Zeichen für den Tennisstandort Deutschland setzen“, erklärte Mronz vor versammelter Presse.

Rekordpreisgeld und Sportflitzer
Die knapp 40.000 erwarteten Zuschauer dürfen sich auf ein internationales Weltklassefeld freuen, wie es das selten bei den BMW Open gegeben hat. Profis aus 13 Nationen wie Karen Khachanov (RUS), Marco Cecchinato (ITA), Kyle Edmund (GBR), Roberto Bautista Agut (ESP),  Marton Fuscovic (HUN) oder Guido Pella (ARG) spielen um das Rekordpreisgeld von knapp 600.000 Euro, und als zusätzlichen Anreiz um ein Siegerfahrzeug, das es in sich hat: Der neue BMW Z4 Roadster als M40i.

Showmatch mit Topmodel
Enthüllt wurde das Siegerfahrzeug von Topmodel und BMW-Markenbotschafterin Lena Gercke, die sich gerne an das Finale im vergangenen Jahr zwischen Alexander Zverev und Philipp Kohlschreiber zurückerinnert: „Die Stimmung war toll, alle haben mitgefiebert. Natürlich habe ich meine Daumen für Sascha gedrückt und mich umso mehr gefreut, ihm dann letztendlich seinen neuen BMW i8 übergeben zu dürfen“, so Gercke. „Ich liebe es einfach live bei einem Tennismatch dabei zu sein, und das sogar noch in meiner Wahlheimat“, so das Topmodel weiter. An der Seite von Alexander Zverev ging es nach der Enthüllung auf den Center Court zu einem kurzweiligen Showmatch gegen Mischa Zverev und Patrik Kühnen.

„Glücksfee“ Mischa Zverev zog Hammer-Matches
Bereits in der ersten Runde des Sandplatzklassikers in der bayrischen Metropole wird es einige „Krachermatches“ geben, wie Turnierdirektor Patrik Kühnen es gleich nach der Auslosung ausgedrückt hat. Die Partie der Nummer 25 der Weltrangliste, Diego Schwartzman, zum Beispiel, gegen den routinierten Franzosen Benoit Paire: „Paire ist immer für eine Überraschung gut, kommt als frischgebackener Turniersieger von Marrakesch nach München. Und Diego ist auf Sand immer gefährlich“, so Kühnen. Ein schweres Match bescherte „Glücksfee“ Mischa Zverev zum Auftakt auch Landsmann Philipp Kohlschreiber. Der dreimalige Turniersieger trifft auf den Südtiroler Andreas Seppi. Für den Sieger dieser Partie wartet dann im Anschluss die Nummer zwei des Turniers, Karen Khachanov aus Russland. Und auch Mischa Zverev selbst erwischte einen ganz harten Brocken: Er trifft auf den Argentinier Guido Pella, dem Finalisten von 2017.

Fotos: gettyimages

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