Ein Sieg zur Gams: Erfüllt sich Thiem den Kindheitstraum?

Seit dem Triumph von Thomas Muster 1993 warten die rot-weiß-roten Tennisfans in Kitzbühel auf einen Heimsieg. 26 Jahre danach soll das Warten nun endlich ein Ende haben und der Heimfluch bezwungen werden. Als großer Favorit trifft Dominic Thiem am Samstag im Endspiel auf den Spanier Albert Ramos-Vinolas. Die Euphorie kennt keine Grenzen.

Mit Leistung mehr als zufrieden
Dass das Match aber kein Selbstläufer wird, weiß man in der Gamsstadt spätestens seit dem Zittersieg im Semifinale gegen Lorenzo Sonego. Immer wieder stand die Partie auf Messers Schneide. Vor allem im Tiebreak des zweiten Satzes sah es phasenweise so aus, als ob der frei aufspielende Italiener die Nase vorne hat. Doch Thiem konnten einen 1:4 bzw. 3:5 Rückstand aufholen und nach einer Stunde und 43 Minuten über den 6:3, 7:6 (6)-Triumph jubeln. „Mit meiner Leistung bin ich wirklich glücklich“, meinte der French Open-Finalist nach dem Finaleinzug.

Unentschieden im direkten Duell
Und die Nummer vier der Welt will vor allem mit Hilfe des Publikums seinen ersten Sieg auf österreichischem Boden einfahren. „Unfassbar, was im Stadion los war. Mit dieser wahnsinnigen Unterstützung von den Ränge muss ich dieses Finale einfach für mich entscheiden“, so der Niederösterreicher, der die bittere Niederlage gegen David Goffin 2014 ausmerzen und sich einen seiner größten Kindheitsträume erfüllen möchten. Doch dass der Spanier im Moment gut drauf ist, zeigte er erst vor einer Woche. Da holte sich Ramos-Vinolas den Titel in Gstaad. Im direkten Duell steht es zwischen den beiden Finalisten übrigens 1:1. Kurioserweise endete sowohl die Partie in Chengdu in China 2016 für die Nummer 69 der Welt, als auch jene 2017 in Rio de Janeiro für Thiem 6:1, 6:4.

Foto: GEPA pictures

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