Erler schafft bei Debüt in Kitz echte Sensation

Es waren bereits einige Überraschungen, die die Tennisfans bei den Generali Open in Kitzbühel in Runde eins miterleben durften. Mit Federico Delbonis, Laslo Djere und Jaume Munar mussten bereits drei gesetzte Spieler wieder die Koffer packen. Die ganz große Sensation schaffte aber Alexander Erler. Der 23-Jährige, der dank einer Wildcard zu seinem Einzeldebüt auf der ATP-Tour kam und als erster Tiroler seit 14 Jahren (zuletzt Rainer Eitzinger 2007) in der Gamsstadt aufschlägt, gewann überraschend sein Auftaktmatch. Und nicht gegen irgendeinen: Der 18-jährige Carlos Alcaraz kam nicht nur als frischgebackener Sieger von Umag nach Österreich, der Spanier zählt bei Experten auch zu einem potenziellen Nachfolger von Landsmann und „Sandplatz-Gott“ Rafael Nadal.

Früher Schlaf als Erfolgsrezept
Doch Erler zeigte in seiner Heimat großartiges Tennis, holte den ersten Satz, ließ sich auch von einem kurzzeitig Einbruch in Durchgang zwei nicht beirren und gewann am Ende 7:5, 1:6 und 6:2. Bereits am Mittwoch gehen die „Erler-Festspiele“ am Fuße des Hahnenkamms weiter. Dann trifft der Tiroler nämlich auf Mikael Ymer aus Schweden. Hoffentlich kommt die Hoffnung der heimischen Tennisfans nach der Sensation früh ins Bett. „Spätestens um 23 Uhr gehe ich normalerweise schlafen, denn sonst bin ich am nächsten Tag einfach nicht derselbe“, verriet er im Interview mit der „Kronen Zeitung“.

Fotos: KTC

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