Erste Ausschlüsse: Corona-Ärger auch bei den French Open

Die „Corona-Bubble“ bei den US Open ist längst Geschichte. Benoit Paire, der positiv auf das Covid-19-Virus getestet wurde, sowie Landsleute und Weggefährten, die wie der Franzose aus dem Turnier ausgeschlossen wurden, sind mit Sicherheit froh, New York verlassen zu haben.

Fünf Spieler disqualifiziert
Nun scheint das Virus auch beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres, bei den French Open in Paris, ordentlich mitmischen zu wollen. Bereits die Qualifikation wurde hart getroffen. Fünf Spieler sind bereits ausgeschlossen worden, wie die Veranstalter am Sonntag bekannt gaben. Am Montag kam eine offenbar infizierte Spielerin dazu. Bei den Namen hielten sich die Organisatoren zurück. Offiziell ist nur, dass bei zwei Spielern das Coronavirus nachgewiesen wurde und drei Athleten Kontakt zu einem erkrankten Trainer hatten.

Trotz Antikörper infiziert?
Laut der spanischen Zeitung „Marca“ handelt es sich bei den Betroffenen um Denis Istomin, Ernesto Escobedo, Pedja Kristin, Bernabe Zapata und Damir Dzumhur. Der Bosnier, der nicht selbst positiv getestet wurde, sondern aufgrund seines infizierten Trainers bereits die Heimreise antreten kann, erhob via Instagram schwere Vorwürfe gegen die Corona-Maßnahmen der French Open. „Er bekam keine Möglichkeit auf einen zweiten Test und wir sind sicher, dass es ein falsches positives Ergebnis war“, erklärt Dzumhur. „Mein Coach hat nämlich Antikörper! Ich bin am Boden zerstört. Aber ich kann es nicht ändern.“

Sogar 15 positive Tests?
Es sollen nicht die einzigen Ausschlüsse in der Stadt der Liebe bleiben. Offenbar gibt es bereits 15 positive Tests. Bleibt nur zu hoffen, dass an der Seine auch noch Tennis gespielt wird.

Foto: Samuel Thurner

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