Erster Auftaktsieg in London: Thiem ringt Federer nieder

Roger Federer avanciert fast schon zu seinem Lieblingsgegner: Dominic Thiem siegte bei den ATP Finals in London in diesem Jahr bereits schon zum dritten Mal gegen den Schweizer und gewann nach drei Auftaktpleiten zum ersten Mal das erste Match in der O2-Arena. Und das ausgerechnet an dem Tag, an dem Freundin „Kiki“ Mladenovic mit Frankreich den Fed-Cup-Titel holte.

Gleich Break zum Auftakt
Nach Siegen in Indian Wells und Madrid über den „Maestro“ startete der Österreicher wie die Feuerwehr und holte sich gleich zu Beginn das erste Break. Zwar musste der Schützling von Nicolas Massu das Rebreak hinnehmen, schaffte dann irgendwie aus dem Nichts erneut das Break zum 6:5 und servierte aus.

Ein Break in Satz zwei reichte zum Sieg
Der zweite Satz war fast ein Ebenbild des ersten – nur ohne anfänglichen Break und folgendem Rebreak. Erneut schaffte es Thiem, den mit sich selbst hadernden Federer beim Stand von 5:5 den Aufschlag abzunehmen. Zwar kam der 20-fache Grand-Slam-Champion noch zur Chance, sich ins Tiebreak zu retten, doch am Ende durfte die Nummer fünf der Welt nach einer Stunde und 40 Minuten über das 7:5, 7:5 jubeln.

Duell der Sieger gegen Djokovic
Am Dienstag hat Thiem nun bereits schon die Chance, sich erstmals für das Halbfinale zu qualifizieren. Dass Gegner Novak Djokovic derzeit allerdings wie von einem anderen Stern spielt, bewies dieser im Auftaktmatch gegen Matteo Berrettini. Der Serbe führte den jungen Italiener bei 6:2, 6:1 in knapp einer Stunde regelrecht vor. Sollte Thiem gegen den Weltranglisten-Zweiten verlieren, hat er gegen Berrettini allerdings noch eine weitere Chance, in die Vorschlussrunde einzuziehen.

Foto: Samuel Thurner

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