Erster Satz geht an Djokovic: Erfolg vor Gericht!

Noch bevor die erste Filzkugel bei den diesjährigen Australian Open über das Netz fliegt, blickt die ganze Welt gespannt nach Down Under. Denn dort ist seit Tagen ein wahrer Thriller rund um Novak Djokovic im Gang. Dem offenbar umgeimpften Weltranglisten-Ersten haben Grenzschützer trotz Ausnahmegenehmigung bekanntlich die Einreise nach Melbourne verweigert. Der Serbe zog daraufhin vor Gericht und holte dort einen Erfolg – zumindest gewann er den „ersten Satz“.

200 Fans vor Gerichtsgebäude
Denn dem Einspruch des 20-fachen Grand-Slam-Champions gegen seine verweigerte Einreise nach Australien wurde stattgegeben. Für Richter Anthony Kelly war die Zurückziehung seines Visums nicht rechtens. Vor dem Gerichtsgebäude versammelten sich rund 200 Anhänger des Branchenprimus und tanzten zu serbischen Klängen. Djokovic durfte nun aus seinem Abschiebe-Hotel, in dem er seit Donnerstag untergebracht ist, ausziehen und bekam seine privaten Sachen zurück.

Wird Visum erneut annulliert?
Ob Djokovic beim ersten Grand-Slam-Turnier des Jahres (vom 17. bis 30. Jänner) aber dabei sein wird, ist noch nicht fix. Denn die Regierung stellte bereits vor der Richter-Entscheidung klar, dass der Tennisstar erneut festgesetzt werden und es eine zweite Annullierung des Visums geben kann. Dem Serben würde in diesem Fall laut Medienberichten sogar ein dreijähriges Einreiseverbot in Australien blühen.

Foto: Samuel Thurner

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