Espresso machte Serena Williams in Australien wach

Wikipedia / Serena Williams (Screenshot)

Die Weihnachtsfeiertag hinter sich und dann muss man zu Jahresbeginn auch noch nach Australian. Ein Tennisprofi hat es nicht immer leicht. Kein Wunder, dass einige mit einem Jetlag kämpfen. Auch die Weltranglisten-Erste Serena Williams scheinen die Strapazen zu Beginn des Jahres aus der Bahn zu werfen. Beim Hopman Duo in Perth war das US-Girl zumindest zu Beginn der Partie komplett von der Rolle. In wenigen Minuten lag Williams gegen die Italienerin Flavia Pennetta mit 0:5 hinten. „Ein Wachmacher musste her“, war sich die Amerikanerin sicher und „bestellte“ bei der Schiedsrichterin kurzerhand einen doppelten Espresso. „Ich bin ein bisschen müde“, so die Erklärung der Nummer eins der Welt.

Kaffee als „Wunderwaffe“

Nachdem Serena den ersten Satz nach 19 Minuten mit 0:6 abgegeben musste und einer kurzen Diskussion mit dem Oberschiedsrichter, wurde ihr der Wunsch tatsächlich erfüllt. Ein Ballmädchen huschte mit dem koffeinhaltigen Getränk auf den Platz. Und der Wachmacher schien auch plötzlich wie eine Wunderwaffe zu wirken. Nachdem Williams auch im zweiten Satz bereits 2:3 zurücklag, gewann sie zehn Games (!) in Folge und ging am Ende mit 0;6, 6:3, 6:0 als Siegerin vom Platz. „Ich musste wach werden, spürte den Jetlag. Ich bin eine Kaffeetrinkerin, hatte aber am Morgen keinen gehabt. Ich fragte die Refs, ob es legal sei, mir einen Espresso zu bringen, weil ich so etwas vorher noch nie gemacht hatte“, erklärte Williams nach dem Match. In Zukunft werden sich Turnierveranstalter wohl überlegen müssen, einen Kaffeeautomaten auf den Plätzen aufstellen zu müssen.

Foto: wikipedia/Serena Williams (Screenshot)

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