„Schmetterling-Killer“ Murray überraschend out

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Er war neben Titelverteidiger Novak Djokovic der große Favorit auf den Titel bei den diesjährigen US Open. Doch Andy Murray muss bereits völlig überraschend bereits nach dem Viertelfinale seine Koffer packen. Der Olympiasieger von Rio de Janeiro und aktuelle Wimbeldon-Sieger verlor in einem wahren Thriller gegen den Japaner Kei Nishikori mit 6:1, 4:6, 6:4, 1:6 und 5:7. Der Schotte konnte im Entscheidungssatz des knapp vier Stunden dauernden Fünf-Satz-Krimis zwar zweimal ein Break aufholen, am Ende durfte aber dennoch der Schützling von Michael Chang jubeln. Der Japaner trifft im Halbfinale nun auf den Schweizer Stan Wawrinka, der den Argentinier Juan Martin del Potro in vier Sätzen besiegte.

Pfiffe gegen den Schotten

Murray ließ sich vor allem immer wieder von äußeren Einflüssen ablenken. Erst brachte ihn eine Regenunterbrechung im zweiten Satz, als das Dach im Arthur-Ashe-Stadion geschlossen wurde, aus dem Konzept, dann war ihm das Publikum regelmäßig zu laut und schließlich wurde er im vierten Satz in einem Ballwechsel auch noch von einem Gong gestört. In einem harmlosen Schmetterling, der immer wieder durchs Stadion flatterte, sah der Brite aber seinen größten Störenfried. Aufgrund des Falters verlor Murray dermaßen die Nerven, dass er ihn am Ende des vierten Satzes kurzerhand mit dem Racket unsanft aus der Luft holt. Die Fans in New York quittierten die Aktion mit einem gällenden Pfeifkonzert.

Foto: Stefan Ruef

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